Erfahrungen mit Homöopathie
Die Homöopathie muss sich rechtfertigen
Das ist etwas, worüber ich nicht streiten möchte. Ich selbst habe zwei jahrelange Kunden an der Heilpraktikerschule (da konnte man Therapien an chronisch Kranken ohne Gegenleistung als Schüler erproben) mit klassischer Homöopathie geheilt. Die eine Frau hatte eine chronische Verdickung am Dickdarm, die durch die Behandlung verschwand und konnte nicht mit Leid umgehen. Die andere Frau hatte chronischen Schnupfen und war ein wenig weinerlich - der Schnupfen war weg. Von beiden gab es Geld für die Kaffeekasse.
Das war nicht so einfach, aber in dem Fall konnte ich die Mittelbilder erkennen. Bei zwei weiteren Frauen ist mir das nicht gelungen, was ich aber auch bemerkte. Ich war nämlich bei beiden ratlos, welches Mittel zu geben war.
Ob das eine Rechtfertigung ist, weiß ich nicht.
Mir ist das auch egal, wer sich so heilen lässt oder nicht, wichtig ist, dass es mir besser geht.
dabei sollte man dann jedoch nicht zweigleisig fahren, das heißt, gleichzeitig die "Schulmedizin" oben draufsetzen
Wenn schon Medikamente schulmedizinischer Art genommen werden, tut man niemandem einen Gefallen, wenn man sie vorzeitig absetzt. Und ein Mittel für einen Schizophrenen im Vollwahn zu erkennen, ist fast unmöglich.