Erfahrungsbericht zu Nahrungsergänzungsmitteln und Diazepamentzug
Vielen Dank!
Ich hatte früher auch mal Xeplion, was das Monatsdepot gewesen ist, also der Vorgänger deines Trevicta, welches eben 3 Monate nun hält.
Mir ging es mit dem Xeplion sehr schlecht und ich denke mit diesen Wirkstoffen wird die Heilung der Erkrankung insgesammt eher noch erschwert oder zumindest gewinnt man etwas Zeit.
Bei der chronischen Verlaufsform wird es keine komplette Absetzmöglichkeit geben, du schreibst ja auch von einer Minimaldosis, was immer noch mehr als genug darstellt.
Insofern würde ich dir auf längere Sicht empfehlen auf Tabletten und im Idealfall auf Aripiprazol(Abilify 5mg) zu wechseln. Hattest du schon mal Aripiprazol probiert?
Allein ist Aripiprazol was die Neuroleptika angeht auch kein Wundermittel, es ist lediglich gut verträglich und im Akutfall hochwirksam, also das eignet sich später für eine Bedarfseinnahme, wobei Autofahren aufgrund dieser Unruhe da ein Problem wäre. Also wenn du das mit dem Aripiprazol einmal machen solltest, dann wäre ganz wichtig später das Bupropion und Citalopram dazu einzunehmen, das Bupropion steigert Konzentration und hilft gegen innere Unruhe, so das Autofahren bei der passenden Medikamenteeinstellung kein Problem mehr darstellen sollte.
Bupropion wirkt in etwa wie ein ADHS Medikament.
Bloodbray schrieb
Bupropion habe ich ausprobiert und vertrage es in höheren Dosen leider absolut gar nicht, auch andere Antidepressiva schlagen bei mir nicht an oder sind für mich nicht verträglich. Am besten helfen mir in dieser Beziehung die Aminosäuren.
Du hast das vermutlich mit deinen bestehenden Medikamenten und ohne zusätzlich Citalopram eingenommen?
Ohne Citalopram kommen die unangenehmen Nebenwirkungen des Bupropions verstärkt durch, also Miktionsstörungen(schwache Blase) und Verstofung sind da problematische Nebenwirkungen. Von daher ist es sehr sinnvoll gerade ab 300mg Bupropion zusätzlich Citalopram einzunehmen. Bei der Einstiegsdosis von 150mg sind diese Nebenwirkungen etwas schwächer, da sollte es anfangs auch ohne Citalopram klappen.
Citalopram wäre eben da der 2. Schritt, weil es an sich eher Unruhe und Nervösität fördern kann, also sich ansonsten ohne Bupropion mit dem Aripiprazol weniger gut zusammenpasst.(Beide machen eher diese Unruhe/Nervösität/Sitzunruhe). Citalopram dämpft aber die Libido etwas was beim Aripiprazol sehr schwach verglichen zu anderen Neuroleptika ausfällt, von daher ist diese Wirkung ganz günstig.
Das sind an sich selektive Antidepressiva die man insgesammt gut mit den Neuroleptika kombinieren kann im Vergleich zu tri- und tetrazyklischen, was die etwas ältere Generation von Antidepressiva ist.
Die Wirkung des Bupropions könnte trotzdem bescheiden ausfallen, weil das stark von einer Minimaleinnahme des Neuroleptikums abhängt, wie gut dann dieses Antidepressivum von der Wirkung anschlägt. Grade Negativsymptome lassen sich da bei passender Einstellung sehr gut behandeln.
Auf längere Sicht wäre das für dich bestimmt einen Versuch wert, wenn du keine anderen gravierendere Nebenwirkungen vom Bupropion hattest, könntest du darüber ja nochmal nachdenken.
Welche Nebenwirkungen sind bei dir aufgetreten vom Bupropion?
Im unteren Bereich dieser Seite findest du nochmal das NDRI Elontril aufgeführt, was ja auch den Wirkstoff Bupropion hat, der im oberen Bereich auch vorkommt:
http://www.depression-behandeln.de/depression-behandlung.html
Dort findest du auch die typischen Nebenwirkungen die da zu erwarten sind, welche hattest du davon und findest du dich da etwas wieder?