Zur Depot‑ vs. Tabletten‑Logik – eine sachliche Einordnung

Ø Monat=0,8⋅30+0,2⋅50=34⇒Ø Jahr=34⋅12=408
Ø Monat=0,65⋅30+0,35⋅700=264,5⇒Ø Jahr=264,5⋅12=3.174
Baseline (34 Jahre):

Projektion bei +10 / +20 / +30 Jahren​

HorizontCariprazin (2018) gesamtRisperidon/Paliperidon (1990) gesamtMehrkosten vs. Cariprazin
Gegenwart17,688 Mrd. €45,714 Mrd. €+28,026 Mrd. €
+10 Jahre19,728 Mrd. €61,584 Mrd. €+41,856 Mrd. €
+20 Jahre21,768 Mrd. €77,454 Mrd. €+55,686 Mrd. €
+30 Jahre23,808 Mrd. €93,324 Mrd. €+69,516 Mrd. €

Cariprazin wurde gerechnet, als wäre es wie Risperidon 1990 mit fairen Regeln eingeführt worden . Wie hoch die Kosten bis in die Gegenwart wären und nun aktuell, wie die Mehrkosten für aktuell alle Depots die Preise ins Unbezahlbare schreiben, ohne dass Pharmahersteller die Finger dafür krumm machen müssen. Brexpiprazol und Lurasidon haben keine Marktzulassung bekommen, da sie folglich den Big-Pharma-Herstellern Marktanteile nehmen würden und im Grunde die Tablettenpreise teils unter Wert wie beim Cariprazin gedrückt wurden, aber man für Depots von alten unverträglichen Wirkstoffen das 4–10-Fache zahlt. Depots sind keine Hochtechnologie wie ein LCD- oder OLED-Fernseher, in dem sehr viel Technologie zu Schnäppchenpreisen drinsteckt, sondern ein in chirurgisches Fadenmaterial eingelassener Wirkstoff, der sich verzögert freisetzt. Also kein Hexenwerk.