Zur Depot‑ vs. Tabletten‑Logik – eine sachliche Einordnung

Auch wenn das etwas viel Text ist.
Wenn ein Tablettenhersteller mit Wirstoffen aus den 90er Jahren bis heute diese sehr überteuert verkaufen kann, dann läuft etwas falsch.

Risperdal-Consta (gibt es schon 2002) und kostet für das 2 wöchige Depot immer noch teils 400€
Risperdal Consta 50mg (5 St) kaufen online
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(Stand 14.02.2026)


Risperidon und Paliperidon Depots gibt es schon länger als Generikum. Man sollte da eine Generikumpflicht einführen damit dort überhaupt ein Wettbewerb ensteht wobei selbst Generikahersteller Schweinepreise verlangen:
Paliperidon-ratiopharm 150mg Depot-Injektionssusp. (1 St)

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750 Euro im Monat für einen Medikament von 2012 wo die Patente 2023 abgelaufen sind.

Für Reaglia(Cariprazin) ein sehr neues Orginalmedikament in Tablettenform kostet 300 € aber für 3 Monate !

Reagila 3 mg Hartkapseln (98 St) Apotheken Preise

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Das sind Preisunterschiede nur kostet das neue Medikament Reagila (Cariprazin)(2018) nur 100€ im Monat für das patentierte Präperat.
.Medikamente mit einer Wirkstoffzubereitung aus dem 90er Jahren kosten dagegen für Paliperdon (2012) selbst in Generikumform 750€ für 4 Monate und oben das Risperdal-Consta(2002) für 2 Wochen 400 also 800€ im Monat.

@Maggi

Deine Kritik an hohen Preisen ist nachvollziehbar. Aber einige Punkte sind so pauschal formuliert, dass sie medizinisch und systemisch zu kurz greifen.
Depotpräparate sind nicht einfach ‘alte Wirkstoffe in Spritzenform’. Die Depot-Technologie ist aufwendig in Herstellung und Zulassung. Zudem spiegeln Listenpreise nicht zwingend die tatsächlichen Erstattungspreise wider, da Rabattverträge eine große Rolle spielen. Du übertreibst mal wieder.

Auch die Aussage, Depots seien grundsätzlich unverträglich oder schädlicher als Tabletten, ist so nicht haltbar. Für viele Patientinnen und Patienten sind sie ein wichtiger Bestandteil der Stabilisierung, besonders bei Adhärenzproblemen.
Therapieentscheidungen sollten individuell getroffen werden, nicht ideologisch.
Über Preise kann und sollte man diskutieren. Aber eine pauschale Abschaffung zu fordern, blendet den klinischen Nutzen für bestimmte Gruppen aus.