Paliperidon, Unterschiede zu Risperidon

Du beschreibst deine Symptome als „Bewegungsunruhe“. Bei längerer Einnahme mehrerer Antipsychotika sollte man dabei nicht nur an Akathisie denken, sondern auch an frühe Dyskinesien, da diese subjektiv oft ähnlich wahrgenommen und beschrieben werden.

Dyskinesien können sich unter Dosisänderungen unterschiedlich verhalten und werden durch anticholinerge Medikamente teilweise eher maskiert als ursächlich beeinflusst. In diesem Kontext ist es nachvollziehbar, mit Akineton vorsichtig zu sein und nicht reflexartig weitere anticholinerge Wirkstoffe einzusetzen.

Gerade bei komplexen Verläufen ist es wichtig, die Art der Bewegungen möglichst genau zu unterscheiden, da sich daraus sehr unterschiedliche therapeutische Konsequenzen ergeben können.

Für dich @goped wäre daher vor allem relevant:Handelt es sich eher um einen inneren Bewegungsdrang mit dem Gefühl, sich bewegen zu müssen (typisch für Akathisie), oder treten eher unwillkürliche Bewegungen auf, die nicht bewusst gesteuert sind?