"Schizophrenie - Das Wissen über das Gehirn nimmt zu, das bedroht die Psychiatrie"

In der Philosophie gibt es dazu das ungeklärte "Qualia"-Problem, das erfragt, wie subjektive Erlebnisse wie Freude oder Schmerz, aber auch Farberlebnisse vollständig auf neuronale Prozesse reduziert werden können.
Dem Problem, ob psychische Vorgänge einzig und allein auf Gehirnprozesse reduziert werden können habe ich mich mit einem Philosophischen Beitrag zum 3-Welten-Konzept von Karl Popper versucht anzunähern. In dem Artikel geht es ja auch um diese Frage.
Die Frage, ist das alles einfach nur das Gehirn, was die psychischen Leiden und sowas wie Stimmenhören produziert oder muss man Gehirn und Geist irgendwo trennen.
Z.B. könnte man die Frage stellen: Kann in einem Menschen mit einem von Krankheit betroffenen Gehirn vielleicht auch ein „gesunder Geist“ wohnen? Der z.B. in hohen Maßen zu rationalem Denken fähig ist, im Gegensatz so vielen seiner Mitmenschen. Ich würde ohne zu zögern manche Menschen als „Geisteskrank“ bezeichnen, die keine Schizophrenie haben, aber aus ihrer eigenen Unzufriedenheit anderen Schaden zufügen ohne es überhaupt zu merken. Wohingegen „Gehirnkranke“ oft über enormes Mitgefühl und Verständnis im Umgang mit ihren Mitmenschen verfügen, was für mich ein Maßstab für „Geistige Gesundheit“ ist.