Ich akzeptiere mich so wie ich bin
Vielleicht ist auch Zeit ein entscheidender Faktor. Man denk z.B. jetzt habe ich mein Schicksal akzeptiert, jetzt müsste doch alles gut sein. Aber es ist nie „alles“ gut. Es wird einem besser gehen, wenn die Zeit gekommen ist, bis dahin kann man sich verbiegen wie man will ...
Ich habe es ähnlich erfahren, bin und bleibe kritisch gegenüber jenem "klinischen Wesen", solange ich auch nüchtern und differenziert überschauen kann. (...)
Thema Anti-Psychiatrie ist nicht mehr existent, auch wollte ich bei niemanden schlechte Gefühle hervorrufen was das angeht. (...)
Ich habe Respekt wenn man sich Sachbereichen in der Richtung widmet, wohlüberlegte sowie durchdachte Beiträge für Betroffene und Angehörige.
Respekt vor dem Engagement und ich begrüße es, wenn man zum Schreiben findet, vielleicht "aus Steinen baut mit denen der Weg einst beschwert gewesen."
Da ist die Sache mit der Verschiedenheit. Jemand schrieb im Forum, mit eigenen Worten etwa so: wenn man "(behandlungs-)bedürftig" ist, man stellt besser die Weichen und lässt Sie, zumindest weitgehend, in Ruhe."
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Ich bin eher intuitiv und, zumindest kurz über lang, brachten mich manche Maßnahmen sowie Erfordernisse manchmal fast eher aus dem Gleichgewicht.
Es gibt sehr gute, durchdachte Ansätze im therapeutischen sowie klinischen Bereich. Solange man jedoch "stabilisiert" werden müsste um, soweit unbeschadet, regelmäßig daran teilnehmen zu können, dann ist die Frage ob man nicht vl. erstmal weitgehend mehr auf natürlichem Wege versuchte zu kurieren - und dafür nachhaltig.
Da pflichte ich
@Gast2854 bei oder bezeichne ich es so, besser geht es mir wenn ich Thema Gesundheit, vorher wie nachher, erstmal mehr prosaisch ansehe. Es ist weder gut, noch schlecht. Es ist wie viel mehr wie es ist, ein vielseitiges Mienenspiel.
Zuviel Optimismus, würde ich meinerseits welchen nach Außen tragen, würde schließlich gelinde den Hürden gerecht werden, die man womöglich gehabt haben könnte, bis dermaleinst eine zu berücksichtigende Situation im Raum stehen würde, noch mal auf einem anderen Blatt so manche Reaktion von gewöhnlich Unbeteiligten.
Unendlicher Spaß, womöglich aber auch erst aus der Distanz besehen.
Während man stets mit jenem Zufriedenheits-Kult gespeist wird und es sich so ins kollektive Bewusstsein eingepflanzt haben mag, man sei zu ausschließlicher Dankbarkeit verpflichtet, behauptete ich an anderer Stelle keck: wahrscheinlich wüsste man in anderen Kulturkreisen (vorherigen! - je nachdem welchen Wert man traditionellen historischen Überlieferung beimessen mag) von früh auf welchen Platz man gewissen Zielgruppen im sozialen Gefüge zugestehen kann und sollte. (...)
Kurzum: ich bin der Meinung man hätte manches erspart bekommen können, wäre es vonseiten gesellschaftlicher Entwicklung so gewollt gewesen.
LordHabicht, bitte nichts hiervon persönlich nehmen bzw. auf Dich beziehen. Es ginge mir darum zu bekräftigen was mein Vorredner geäußert hat und von differenzierten Ansichten, dem Gegengewicht, "lebt" eine Diskussion, denke ich.
Im Übrigen auch guter Austausch letztens.
Nachtrag
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