Der Zusammenhang von Gedankenausbreitung und Eigenbezug

In Wahrheit bist du tot. Alle Materie wird im Bewusstsein erschaffen.
Solche Aussagen wirken sehr psychotisch und vermutlich ist das Esoterik.
Dass man in Wahrheit tot sein soll, das empfinde ich als psychotischer Trigger, da Betroffene generell mit magischen Gedanken und solchen Fragen im Kopf spielen.
Uns gibt es nicht, nur das Licht macht lebendig.
Mir ist unklar, was für eine Religion oder Glaube das sein soll, warum man seine eigene Existenz so darstellt? Warum sollte Licht lebendig machen, warum hast du das nicht bzw. was verstehst du unter Licht?

Als Kind bist du für die Wunder noch offen. Daher auch der Spruch von Jesus, und wenn ihr nicht werdet wie die Kinder...
Das Böse und das Gute ergänzen sich wie eine Medaille. Es gibt nichts zu erreichen. Nur Erfahrungen zu machen.
Du wirfst da vieles zusammen, was finde ich mit dem Christentum wenig zu tun hat.
Im Christentum erwartet Gott, dass wir vom Bösen zum Guten umkehren, insofern gibt es etwas zu erreichen, da man als guter Mensch so etwas wie das ewige Leben versprochen bekommt. Anderweitig, wenn man ohne Umkehr Böse/Schlecht usw. ist oder bleibt, dann schadet man sich selbst und hat auch nach dem Tod kaum zu erwarten, dass man für böse Dinge belohnt wird.
Schau dir mal die Bergpredigt von Jesus an, da sind etwa die Seligpreisungen, was man zu erwarten hat:

Die Seligpreisungen sind zentrale Lehren Jesu in der Bergpredigt, die in Matthäus 5,3-12 zu finden sind und die Segnungen für bestimmte Gruppen von Menschen verkünden.

Die Seligpreisungen, auch bekannt als die "Beatitudes", sind eine Reihe von Aussagen, die Jesus während seiner Bergpredigt gemacht hat. Sie beschreiben die Eigenschaften und die Segnungen derjenigen, die in den Augen Gottes als glücklich oder gesegnet gelten. Hier sind die Seligpreisungen aus Matthäus 5,3-12:
  1. Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
  2. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
  3. Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.
  4. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.
  5. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
  6. Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.
  7. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.
  8. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
  9. Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen. Freut euch und jubelt; denn euer Lohn wird groß sein im Himmel..

Bedeutung​

Die Seligpreisungen sind nicht nur eine Beschreibung von Eigenschaften, die Gott schätzt, sondern auch eine Verheißung für die, die in schwierigen Umständen leben. Sie stellen die Werte des Reiches Gottes dar und bieten Trost und Hoffnung für die, die leiden oder benachteiligt sind. Diese Lehren haben nicht nur das Christentum, sondern auch andere Religionen und philosophische Denker beeinflusst.
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Kontext​

Die Bergpredigt (Matthäus 5-7) ist ein bedeutender Abschnitt im Neuen Testament, in dem Jesus grundlegende ethische und moralische Lehren vermittelt. Sie beginnt mit den Seligpreisungen und behandelt Themen wie Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen. Die Bergpredigt wird oft als eine Art neue Tora betrachtet, die die bestehenden Gesetze erfüllt und vertieft.


Die Seligpreisungen und die Bergpredigt insgesamt sind zentrale Elemente der christlichen Lehre und bieten eine tiefere Einsicht in die Werte und Prinzipien des Glaubens. Sie laden die Gläubigen ein, ein Leben zu führen, das von Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit geprägt ist.

Das von dir steht also eher sehr im Widerspruch zum Christentum:
Es gibt nichts zu erreichen. Nur Erfahrungen zu machen.
@Glocki womöglich bist du vorher schon zu sehr ins Esoterische gerutscht und verbindest das zu stark mit dem Christentum.
In der Bergpredigt siehst du, dass es vieles zu Erreichen gibt und es von daher um mehr als Erfahrungen geht, etwa aus eigenen oder Fehlern Anderer zu lernen und wie ich zu Beginn erwähnt habe vom Bösen zum Guten umzukehren.
Versuchungen des Bösen gibt es überall und gerade wir Betroffene sind solchen stärkeren Kontrasten von Gut und Böse im Schub und allgemein stärker ausgesetzt. Wir haben da auch eine Wahl, ob wir uns für etwas Gutes einsetzen, was auch anderen hilft, oder ob wir nur an uns selbst denken und dann entsprechend auch ähnliche Egoismen in der Gesellschaft fördern.