Der Zusammenhang von Gedankenausbreitung und Eigenbezug

Während die Aufklärungsphilosophie noch an die objektive Realität der Außenwelt glaubte, erkannte Schopenhauer, dass alles, was wir Realität nennen, nur eine Konstruktion unseres Bewusstseins ist. Die Welt ist meine Vorstellung, lautete der berühmte erste Satz seines Hauptwerks. Wenn aber die Welt nur Vorstellung ist, dann ist das Leben tatsächlich nicht mehr als ein Traum, ein komplexer, langandauernder, kohärenter Traum, aber eben doch nur ein Traum. Wir träumen das Leben, so Schopenhauer.
Im Traum des Lebens, analysierte er, bilden wir uns ein, getrennte, unabhängige Wesen zu sein. In Wahrheit sind wir alle Manifestationen desselben universellen Willens, Traumfiguren im Traum eines kosmischen Bewusstseins. Diese Illusion der Getrenntheit erzeugt alle anderen Illusionen. Die Illusion des Besitzes, das gehört mir. Die Illusion der Kontrolle, ich bestimme mein Schicksal. Die Illusion der Permanenz, das wird für immer so bleiben. Alle diese Illusionen, erkannte Schopenhauer, sind so vergänglich wie Traumbilder.
Besonder scharf analysierte er die Illusion der Zeit. Im Traum beobachtete er, können Jahre vergehen oder Sekunden. Die Zeitwahrnehmung ist völlig subjektiv, genauso im Leben. Ein Moment der Freude scheint ewig zu dauern. Ein Leben voller Leiden vergeht wie im Flug. Die Illusion der Kausalität war eine weitere Tragik des Lebens.
aus KI-generiertem Inhalt
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@A.S.: Yess! 😻
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