Kommt irgendwann die Einsicht oder kommt sie evtl nie?!?
Zu mir sagte der behandelnde Arzt meiner Frau aus der Klinik, dass Wahnkomponenen, die länger als ein Jahr bestehen, medikamentös nicht wegzubekommen sind. Andere sagen auch das sei nicht ausgeschlossen.
Es kann wohl einige Monate der kontinuierlichen Medikamenteneinnahme dauern bis sich die Wirkung voll entfaltet und der Wahn nachlässt. Inwiefern diese Aussagen spezifisch für den Fall sind, das kann ich nicht sagen. Meine Frau ist ü40.
Ich stehe gerade auch vor der Herausforderung, dass ich herausfinden muss wann der Wahn nachlässt ohne sie darauf ansprechen zu können….
Nimmt deine Frau Antipsychotika ein oder verweigert diese und setzt regelmäßig ab?
Bei mir war es auch vor allem Wahnsymptomatik, wobei das ein schwieriges Thema ist, da die Grenzen sehr fließend sind.
Antipsychotika helfen bei richtigen Wahnzuständen, aber man sollte kaum glauben, damit generell den Willen von jemanden brechen zu müssen, da manchmal Wahnsymptome berechtigt sind und ein Ausdruck realer ungelöster Probleme sein kann.
Ich kann deiner Frau anbieten es mit der
Medikamente-Orientierung zu probieren, wobei das Aripiprazol verträglich und hochwirksam bei Wahnzuständen ist.
Hier die
Broschüre, da die Empfehlung durch das Bupropion eine unterbrochene Einnahme des Antipsychotikums ermöglicht und man die Hintergründe verstehen sollte.
Wenn du deiner Frau helfen möchtest, dann druck dir diese Dinge aus und rede mit ihrem behandelnden Arzt und mit ihr, inwieweit sie und ihr Arzt dazu bereit ist.
Man bekommt damit viele Probleme in Griff auch Absetzprobleme wie Reizbarkeit und frühzeitige Rückfälle. Voraussetzung ist die Bereitschaft bei Frühwarnsymptomen zumindest für wenige Wochen das Aripiprazol freiwillig und möglichst eigenständig einzunehmen.