Zitate und Lebensweisheiten

Gemütskrank war früher der Begriff für alle seelischen Leiden, auch laut Google Gemini.
Das ist ja interessant!

Allerdings kam dann irgendwann auch die "Neurasthenie" mit ins Boot, das waren wenn "richtig getroffen, Schiff versenkt" vermutlich so etwas wie Schizophrenia simplex (welches Krankheitsbild man heute hingegen kaum noch diagnostiziert, es fällt mit dem ICD-11 auch weg durch Aufteilung in Erscheinungs- und Verlaufsform Negativsymptomatik und schleichender chronischer Verlauf). Die psychisch Kranken durften als weniger belastungsfähig im gesellschaftlichen Kontext drinnenbleiben und wurden nicht noch mehr ausgegrenzt.

"Wer sich einsetzt, setzt sich aus", geht ein Sprichwort. Es klingt ein wenig an "Ohne Fleiß kein Preis" an. Man kann nicht alles haben. Ich habe zum Beispiel keine Karriere hingelegt, obwohl in Sachen (Hoch-) Schulbildung nichts versäumt wurde. Insofern habe ich mich in Sachen Ausbildung sogar übermäßig "eingesetzt", es hat mir mutmaßlich sogar geschadet (wäre jetzt in Rente, so kommt die WfbM-Rente erst kurz vor oder zeitgleich mit meiner Altersrente). Aber das waren meine Entscheidungen und irgendwie auch logisch wenn man davon ausgeht, dass an Schizophrenie erkrankte Menschen manchmal sogar einen Betreuer brauchen, um ihre Angelegenheiten wirksam zu regeln.