Kann Canabis Konsum Schizophrenie entstehen lassen?

Bei Schizophrenie soll Cannabis eher schädlich sein. CBD soll gut sein oder therapeutischen Effekt haben.
Bei Cannabiskonsumenten, vor allem jene, die häufiger konsumieren, tritt Schizophrenie um ein Vielfaches häufiger auf und es kann zu Chronifizierung durch Cannabis kommen.
Ich würde von daher eher "Nein" sagen, solange der therapeutische Nutzen ausbleibt. Vielleicht für chronisch schizophrene Patienten, um Negativsymptome oder vielleicht auch Kognitionen gezielt zu verbessern, wobei das eher Zukunftsmusik ohne vernünftige Studien ist.

Cannabis würde ich also eher als hochriskant einstufen, da es bei Drogenkonsumenten zur Chronifizierung der Psychose führen kann, also schizophrenen Verläufen.

Ansonsten: Sowohl als auch, da man sich als bereits chronischer Patient mit Negativsymptomen das Leben auch erschwert, wobei ich dann eher zu meiner Medikamente-Empfehlung (Intervalltherapie mit Bupropion als Stabilisator) greifen würde, wo das medizinisch von der Einnahme her von mir gut abgesteckt ist.
Das Bupropion wäre ja auch etwas, was in Richtung Amphetamin geht und der Zusatznutzen erfordert eben eine Intervalleinnahme des Antipsychotikums, um phasenweise zu dämpfen, um diese positive Wirkung auf über längere Zeiträume nutzen zu können.

Beim Cannabis könnte das ähnlich sein, aber dazu bräuchte man erstmal eine klare Pilotstudie von jemanden, der ohnehin konsumiert oder damit experimentiert, mit Schizophrenie oder drogeninduzierten Psychose, um das dann beispielsweise auf meine Empfehlung zu übertragen. Statt Bupropion etwa Cannabis (mit THC) in einer minimalen kontinuierlichen Form zu probieren, wäre zumindest ein Gedankengang.
Dabei wäre eine Intervalltherapie eines Antipsychotikums wie Aripiprazol eben notwendig und eine auf Cannabis zugeschnittene Begleitmedikation, da es anders wirkt, könnten Schlafmedikamente wegfallen, also nur Aripiprazol wenn sich die Psychose (mit Schlafstörungen) zurückbildet.

Also ein Ansatz wo ich Ja sagen würde, wenn jemand von sich aus schon konsumiert und in eine antipsychotische Behandlung einbringen möchte.

Mit Vorsicht für jene, die Erfahrung mit diesen Substanzen haben, aber ohne klare funktionierende erprobte Struktur nichts für andere Betroffene, die zumindest einen in den Risiken und Grenzen abgesteckten Fahrplan brauchen, zur jeweiligen Diagnose passend.