Frühere Wahnereignisse erwähnen oder nicht? Umfassende Einsicht wichtig für die Rückkehr zu den Kindern?

Gute Frage finde ich!
Ich habe auch Kinder, die mich akut erlebt haben. Eine Riesenschei... ist das.
Wie man lesen kann, ist das alles mal wieder sehr individuell.
Ich wurde auch viel nach meinen Wahninhalten gefragt seitens der Familie, aber auch von Freunden.
Irgendwie ringen ja alle um Sicherheit.

Ich denke es macht am meisten Sinn, sie nach den Dingen zu fragen, die du als besonders kritisch im Umgang mit den Kindern erachtest.
Oder vielleicht auch unabhängig vom Wahn erfragen, wie sich ihre Beziehung zu euren Kindern anfühlt.Hat sich was verändert?
Fühlt sie sich sicher, wenn sie mit ihnen zusammen ist?Fühlt sie sich zuhause sicher?

Mich haben die Fragen zu meinen Wahninhalten damals nicht besonders mitgenommen.Und getriggert auch nicht.
Manchmal haben sie mich sogar zum Nachdenken angeregt.

Aber dass ich mich wirklich distanzieren konnte davon, kam eigentlich erst mit der Zeit. Also dass ich eine emotionale Distanz dazu aufbauen konnte.Da spielt soviel mit rein- Angst, Scham, Abwehrverhalten, Verzweiflung wegen Diagnosen....

Wenn du eure Kinder bestmöglichst schützen willst, würde ich das genauso kommunizieren und immer mal wieder fragen, ob sie neue Ideen oder Gedanken hat, die sie beunruhigen.
Sehr gut. Vielen Dank!!