Home Sweet Home

Huhu, ich habe mich nach der akuten Phase lange Zeit sehr fremd gefühlt- in mir und auch in meiner direkten Umwelt, war furchtbar- es stellte sich einfach keine Gefühl des Vertrauten oder des Wiedererkennens ein.
Es wurde mit der Zeit besser, ganz langsam.
Noch ein Punkt auf der Liste der Dinge, die ich vor der Erkrankung für selbstverständlich hielt, und nun hoch schätze.

Wir wohnen auch in nem kleinen Dorf. Meine Freunde wohnen fast alle in Großstädten.
Ich versuche nun, die nächsten Monate der Stille und relativen Dunkelheit zu überstehen, indem ich mir täglich überleg, was ich so Produktives anstellen könnte. Aber manchmal wünsche ich mich auch an einen Ort, in dem ich nur zur Haustür rausfallen muss, und um mich herum viele Menschen unterwegs sind.