15 jähriges Mädchen mit Symptomen

Es würde wahrscheinlich besser für deine Tochter sein, wenn sie keine "Schizophrenie"-Diagnose erhält. Das erspart ihr den schulischen und Karriere-Knick und lässt sie zu einem glücklicheren Menschen werden. Ein "SPZ", das ist in meiner Kommune ein "Clubhaus", dort haben sie höchstens Sozialpädagogen. Dort werden Menschen betreut, die vor allem nicht arbeiten wollen. Ich finde diese Einrichtungen nicht gut, weil sie zwar gegen die Stigmatisierung der von der Schizophrenie Betroffenen arbeiten, jedoch diese indirekt durch die Vermittlung eines arbeits-losen Lebensstils fördern. Es ist in der Realität nämlich völlig anders, man wird in "Bürgergeld", bald wieder "ALG2 / Grundsicherung für Arbeitssuchende", gepfercht und dann gequält. Man kann nicht einfach irgendwo hin gehen und wird verstanden und kann sich dann langsam an nützliche Arbeit herantasten. Und im "Clubhaus" sagen sie ja, dass sie die Prinzen sind, doch das entspricht nicht der Wahrheit. Diese sozialpädagogischen Dienste bekommen Geld vom Staat dafür, einfach dass sie existieren, sie können dann machen was sie wollen, sieht man in meiner Kommune an den kirchlich betreuten/veranstalteten "Sozialpsychiatrischen Diensten" (die es dann durch die Trägerschaft nicht mehr sind) und Anhang. Aber um dir einen praktischen Rat zu geben: Deine Tochter kann ja auch selbst zu einem Arzt für Psychiatrie gehen. Es gibt auch die Bezeichnung Kinder- und Jogendpsychiatrie. Ich würde das Spiel unterlassen, sie da stellvertretend "anzumelden" oder schlecht über sie zu reden, der Arzt rechnet evtl. gerne ab, es gibt hierfür sogar eine Kategorie, auf deine KV-Karte, aber das Ergebnis ist schlecht bis völlig unmöglich. Nur wenn dich eine familiäre Situation so niederdrückt dass du eine psychische Krankheit deiner Tochter nicht erfindest, sondern sie als mit belastend (was diese ja auch sein kann!) beim Arzt angibst.

Wie gesagt und es entspricht nur meiner Meinung, in jungen Jahren unbedingt zwar psychisch-bewusst sein, aber die Leute in Ruhe lassen, sonst macht die Psychiatrie respektive der medizinisch-industrielle Komplex ihr Leben kaputt.

Im Alter von 15 Jahren finden viele Veränderungen statt. Das muss durchaus keine Psychose sein. Dann schon jemandem Medikamente zu geben (was folgerichtig ist, zumindest über Strecken/"Schübe"), halte ich für sehr sehr gewagt. Denn es stimmt wohl oft bereits die Diagnose schon nicht.