Keine Lust zu arbeiten wegen Negativsymptomatik oder wegen Faulheit?

Arbeiten ist so ein zweischneidiges Schwert bei der Erkrankung. Man ist zwar sinnvoller beschäftigt, könnte aber auch gestresst und dadurch anfälliger sein.
Man muss sich erproben. Dabei muss man auch ins kalte Wasser zu springen bereit sein. Sehr viele Menschen mit Schizophrenie harren z. B. in "Bürgergeld" aus. Auch wenn das eigentlich keinen Sinn ergibt. Oder sie arbeiten in Vollzeit in einer WfbM (in der Regel fünf bis zehn Stunden weniger als auf dem Ersten Arbeitsmarkt, aber trotzdem noch zur Klasse "Vollzeit" gehörend). Man kann es sich eh nicht aussuchen, weil man mit dieser Krankheit in der Regel von irgendwelchen Sozialleistungen (oder Rente) abhängig ist, so dass die einem dann schon sagen, wie leistungsfähig man noch ist.