Meine Mittel gegen Negativsymptomatik Amisulprid/Bupropion Erfahrungsbericht.
Ich nehme selbst 2,5 mg Abilify und fühle mich trotz der niedrigen dosis immer noch manchmal etwas träge. Ich überlege meinen Arzt auf Amisulprig anzusprechen. Hast du das Gefühl dass du im Vergleich zum Abilify etwas mehr Schwung hast mit Amisulprid? Und ist Amisulprid dafür bekannt, dass es Gewichtszunahme begünstigt?
Bupropion (SNDRI Antidepressivum) zum Aripiprazol (Abilify) wäre besser.
Bupropion kann man da längerfristig für die
Intervalltherapie mit Bupropion einsetzen, dabei werden durch das vorübergehende absetzen vom Aripiprazol die von dir beschriebenen Negativsymptome extrem besser.
Es reduziert auch den Appetit und hilft auch bei der Nikotinentwöhnung.
2,5 mg Aripiprazol ist etwa der Grenzbereich, bei dem Aripiprazol relativ unwirksam ist und sich nach Wochen, Monaten die Psychose zurückbildet, aber auch der psychische Stress zunimmt.
Bei der Kombi mit Bupropion wäre es besser, wenn das Aripiprazol später auf eine Wirkdosis von 5 mg eingenommen wird, damit Positivsymptome sicher behandelt werden. Die Intervalltherapie sieht dafür vor, das Aripiprazol für ca. 3–8 Monate komplett abzusetzen und währenddessen Bupropion durchgängig zur Stabilisierung einzunehmen. Die Einnahmeintervalle vom Aripiprazol dauern dann nur etwa 2–3 Wochen am Stück wobei da dann für sichere Wirksamkeit eher 5–10 mg angemessen wären.
Bei dir
@Marina sieht es ja aus wie, wenn du wenig Aripiprazol brauchst. Ich bin früher auch immer mit 5 mg ausgekommen, aber die Grenze bei mir lag bei relativ genau 2,5 mg. Bei dir kann das natürlich anders sein, wobei 5–10 mg immer noch wenig sind und in der Intervalltherapie im Durchschnitt weit weniger als 2,5 mg am Tag. Die unterbrochene Einnahme kann damit mehr Stabilität schaffen, wobei das tägliche Bupropion und entsprechende Zusatzwirkstoffe wie Antidepressiva: Citalopram zur emotionalen Stabilisierung, Trimipramin-Topfen zur Schlafförderung wichtig wären, später wichtig.
So könntest du ohne Probleme zum Aripiprazol das Bupropion einnehmen und bei Bedarf Aripiprazol auf die kleinste Tablettendosis 5 mg steigern.
2,5 mg Aripiprazol sind womöglich eine Grenzdosis, da man bei Reduzieren häufig erst nach einigen Monaten merkt, ob der Stress zunimmt und die letzte Dosierung wirklich ausreicht. Erste Anzeichen sind eher mentaler Stress, wenn Aripiprazol zu wenig wäre.
Bupropion hilft, dass Aripiprazol zwar besser wirken kann und hat auch selbst einen Antipsychotischen-Effekt in der Phase ohne Aripiprazol, nur sollte vorher eben eine ausreichende Wirkdosis vorgeherrscht haben.