Wie kann ich meine Schwester (Mitte 30) konstruktiv unterstützen, ohne zu überfordern?

Hallo zusammen,
ich (Ende 20) suche konkreten Rat, wie ich meine Schwester (Mitte 30) sinnvoll unterstützen kann.

Kurz zum Hintergrund:


Sie ist seit längerem nicht erwerbstätig und wird von unseren Eltern finanziell unterstützt. In stressigen oder sozialen Situationen reagiert sie schnell überfordert und es eskaliert. Sie hat inzwischen einen Therapieplatz, allerdings glaube ich, dass sie in der Therapie nicht darüber spricht. Mir ist unklar, ob und in welchem Rahmen Arbeit für sie aktuell realistisch ist – gleichzeitig kann der jetzige Zustand langfristig so nicht bleiben.

Was ich mir überlege:
Wir beide haben Erfahrungen mit Psychosen, sie nimmt lange keine Medikamente mehr und hat auch ihrer Aussage nach seit Jahren keine signifikante Beeinträchtigung. Ich nehme eine Erhaltungsdosis ein und bin Vollzeit berufstätig. Medikamente kommen für sie zu fast 100% nicht in Frage.

Würde mich sehr über hilfreiche Antworten freuen.