Meint Ihr man kann sich trotzdem noch spirituell weiterentwickeln?

Mir wurde mal gesagt - "Kinder denken magisch"

Spiritualität zähle ich zu dieser Kategorie

Solche Themen werden Betroffenen leider nicht weiterhelfen

Stattdessen stellt dies sogar eine Gefahr da, eine weitere psychotische Episode zu erleben

Ein Tipp von mir

Man sollte sich als Betroffener eher an Menschen halten, welche noch rational bzw. analytisch denken können

Also ich habe ein Leben lang ein angepasstes, drogenfreies, rational, analytisches und atheistisches Leben geführt. Dann ist bei mir die Psychose ausgebrochen, deshalb kann ich dir in dieser Hinsicht nicht zustimmen. Wer zu stark angepasst und rational lebt bei dem ist die Gefahr für eine Psychose größer als jemand der sich versucht z.b. mit dem Thema Spiritualität charakterlich weiter zu entwickeln oder sich selbst zu finden.

Ich kenne keine Kinder die psychotisch wurden durch ihr Verhalten. Damit will ich nicht sagen, dass man sich wie ein Kind verhalten sollte, aber ein Verhalten dass offener für neue Dinge ist und die eigene Kreativität fördert kann bestimmt nicht schädlich sein.

Zum Thema Spiritualität:
Natürlich sollte man sich nicht mit dem Thema Spiritualität beschäftigen wenn man gerade psychotisch ist, sondern wenn man sich in einer mentalen gesunden und stabilen Phase befindet. Vor allem wenn man sich neu mit solchen Themen beschäftigt kann das am Anfang anstrengend und herausfordernd sein, aber wenn man genug Übung hat hilft dass schon in stressreichen Situationen.
Mir helfen zum Beispiel mindfulness Techniken im Alltag / Berufsalltag um besser mit Stress umzugehen und Meditation nach der Arbeit um vom Arbeitsmodus in den stressfreieren Freizeit Modus zu wechseln.