Können wir unser drittes Auge öffnen?

Dabei bemerkt man dass das eigene sein tiefer geht als nur die Oberfläche der ständig präsenter Gedanken und des Verstandes.
Solange man nicht gerade in einer Psychose steckt ist das Beschäftigen damit relativ unbedenklich. Es führt zur Wahrheit.
Es ist natürlich Typ Sache, wenn du dich lieber nicht damit beschäftigen willst, auch gut. Aber es ist nichts vor dem man warnen müsste. Es kann einen tiefen Halt geben wenn man weiss dass man mehr ist als der Verstand und die Gedanken.
Die Innenschau kann zudem genutzt werden um Symptome besser zu verstehen.
Ja, im Grunde habe ich so etwas ja auch erlebt. Nur kann ich mit dem Begriff „drittes Auge“ wenig anfangen, da mir das zu negativ belegt und genutzt vorkommt, wenn etwa Schwarzmagier und dergleichen auch da etwas ausmalen. Ich schätze mal nur ein Vorurteil, aber man kann es ja übertreiben und eines führt da meist dann ins Andere, was bei einer Psychose leicht zum Wahn werden kann, wenn man sich dann mit zu viel Esoterischen beschäftigt.

Davon von der Oberflächlichkeit wegzukommen, damit bin ich völlig einverstanden und eine Art Erleuchtung zu suchen, was man auch ohne zu starken religiösen Bräuchen finden kann, also eine Art von Zugang zu Gott. Etwa wenn Symptome einen leichten Sinn haben können, also auch im Unsinn ein Wert liegen. Manchmal zeigen auch leichte medikamentös kontrollierte Symptome einen Nutzen auf, also teils sind diese Ängste an realen Problemen geknüpft, wo komplettes ausschalten mit Antipsychotika die Gefahr steigern würde und ganz ohne Antipsychotika man da die Kontrolle über sich auch verlieren würde.

Die Erkrankung sehe ich von daher selbst eher als Gratwanderung zwischen Fluch und Segen. Bei mir war es eine Art von religiös getriggerter Psychose, mit Erlösungswahnvorstellungen und so.
Vieles hängt vom Verlauf ab, wie man die Medikamente einnimmt und man muss vielleicht ein ausgewogenes Verhältnis zu so spirituellen Dingen suchen, ohne sich zu verlieren, was bei der Esoterik mir schon ohne Bodenhaftung vorkommt.

Die "Akasha Chronik" finde ich diesbezüglich interessanter, da ich an so etwas wie ein gemeinsames Unterbewusstsein, Telepathie in dem Rahmen glaube, was zumindest einige psychotische Symptome besser erklärt als es die Medizin tut. Meiner Meinung nach ist der Verfolgungswahn solchen Dingen geschuldet, da man in der Realität eine Resonanz der eigenen Gedanken und Symptome manchmal findet, von Leuten, die solche Gedanken wie aufschnappen, ohne davon wissen zu können. Solche Erklärungen sind auch eine Art Feingefühl/Erleuchtung, statt sich daran immer wieder triggern zu lassen.