Sohn 17 leidet unter paranoider Schizophrenie

Am Besten wäre eine 24h Pflege, wie für Senioren, aber so etwas gibt es meines Wissens nicht für den psychiatrischen Bereich und 2. wer soll das zahlen ? Zwangsmedikationen gabs zuletzt in den 1970ern, aber das macht aus guten Gründen heute niemand mehr. Wenn Du ihm ein Mittel heimlich ins Wasser gibst bringt das auch nichts, da es seine Rückkoppelung braucht zur Dosisfindung.

Alternativ gäbe es noch Soteria-Stationen oder Open Dialougue ?!

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Ich bin dankbar für alle Vorschläge und Tipps. Danke Dir. Es fühlt sich halt einfach so schlimm an, ihn alleine zu lassen und nicht zu wissen welche Überraschung am Abend wartet. Ich möchte nicht zwangsläufig dass er nicht bei uns ist. Ich versuchte ihm auch heute wieder zu erklären, dass alles einfacher laufen könnte wenn er den Medikamenten doch wenigstens eine Chance geben würde. So könnte ich irgendwann überbrückend meine Stelle etwas runterschrauben um bei ihm zu sein und ihn selbst betreuen zu können. Ich habe ihm versucht zu erklären, dass wir finanziell auf meine Arbeit angewiesen sind, zumindest solange mein Mann so gehandicapt ist,dass eine Arbeit nicht möglich ist. Momentan halte ich mit meinem Job die Familie über Wasser. Und dieser Druck lastet auch noch auf mir.... Mein Sohn fing zu schweigen an, sagte nicht einmal mehr Tschüss... Ging zum Auto und wartete darauf zurück in die Klinik gefahren zu werden. Ich heulend zu Hause.... Mache mir Vorwürfe... Was hab ich falsch gemacht, wie soll es weitergehen .... Und dann bin ich aufs Forum gestoßen.... Vielleicht ein Lichtblick? Es ist auf jeden Fall ein weiterer Schritt für meinen Sohn und es fällt mir nicht leicht mich zu öffnen...