Sohn 17 leidet unter paranoider Schizophrenie

Liebe @Sabrina80, klingt für mich fast wie aus dem Lehrbuch, Rückzug in der Prodromalphase und dann seit Juni der Ausbruch, der psychotische Schub. Also annähernd drei Monate Schub macht jetzt nichts schlimmer, jetzt kommt aber das ÜBERZEUGEN, dass er die Tabletten schluckt. Kann sein, dass wenn er einmal die Neuroleptika schluckt der ganze Spuk schnell vorbei ist, aber bis er die NL schluckt wird es wahrscheinlich eine große Aufgabe. Falls er Fremd- oder Selbstgefährdung zeigen sollte kannst Du ihn gegen Seinen Willen einliefern lassen. Klingt zwar hart, ist aber oft der beste und schnellste Weg !

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Vielen Dank! Ja.... Aber uns glaubte anfangs nicht einmal der Therapeut oder Arzt, wie unser Sohn austickte. Wir haben ja beobachtet und es tgl erlebt wie es plötzlich kam und wieder ging. Nach der aktuten Phase in der Klinik sieht jetzt alles zumindest so aus, dass man uns endlich Glauben schenkt, was schon ein Fortschritt ist. Aber ich finde sie klären ihn nicht ausreichend auf und immer wenn es um Umsetzung geht seines mit Medikamenten oder Maßnahmen wie z.B. die ATZ/RPK Station lehnt er ab und es wird als unser Problem dargestellt. Wir sollen uns auf eine On/Off Beziehung mit der Klinik einstellen .... Da ist auch okay... Man will ja niemanden zwingen... Aber wäre es in seinem Fall nicht sinnvoll irgendwie die Medikamente verabreichen zu können? Es kann doch nicht sein dass es da keine Mittel und Wege gibt, es ist doch letztlich eine ernsthafte Erkrankung die ihn mitunter das Leben kosten könnte oder uns.... Er würde noch nie handgreiflich, aber bisher erfuhren wir nur Steiergung.... Was passiert als Nächstes? Werden im Schlaf überrascht??? Wir haben nur noch schlaflose Nächte wenn er zu Hause ist.... Wie soll ich Arbeit, Familie, Haushalt etc pp bewerkstelligen wenn ich iwann selbst am Boden liege.... Ich fühle mich hilflos....