Hoffnungslos

Hey Marli,
Was für eine heftige Situation☹️

Ich finde die Idee von Gelöschtes Mitglied 2533 interessant, es mal mit dem Soteria-Ansatz zu versuchen.
Ihr seid ja anscheinend irgendwie in einem Strudel aus Medikamentenwechsel, Nebenwirkungen und Symptomen der Erkrankung.

Ich hatte während der akuten Phase- vor allem aber danach, in der Negativsymptomatik, auch mit starken Schmerzen zu tun.
Es wurde auch kein organischer Ursprung festgestellt.
Mir tat einfach der gesamte Körper sehr weh, das geht natürlich auch wieder voll auf die Psyche (und ist gleichzeitig durch sie ausgelöst).Und es kostet enorm viel Kraft.
Der Arme.

Mir hat -nach längerer Zeit (zu langer Zeit?) des Abwartens seitens der Ärztin- ein Antidepressivum sehr geholfen.
Auch bezüglich der Schmerzen.

Sie sind aber anscheinend sehr vorsichtig damit, vor allem, wenn noch Positivsymptome bestehen, weil diese durchs Medikament verstärkt werden können.

Mein Gewicht ist auch nach oben geschnellt unter der Therapie.Ich habe einfach in einem für mich völlig untypischen Maße gegessen.

Wenn es die Möglichkeit gibt, dass dein Sohn sich zu täglicher Bewegung draussen überwinden kann, wäre das bestimmt super!
Auch, um das Gefühl für seinen Körper nicht zu verlieren.

Alles Liebe.