Risperidon absetzen + Abilify nun

Nun meine Frage: Wie können wir das am besten schaffen? Gibt es nicht irgendeine Kombination die man zusätzlich zum absetzen nehmen könnte, im Sinne von eines Beruhigung/Angstlösenden Medikaments wie zum Beispiel Melperon? Denn so, fällt er immer wieder in diese Situation zurück, dass er sich Hilfe sucht und auf stärkere Medikamente gesetzt wird. Ich habe in einem anderen Thread gelesen, dass diese "Absetzpsychosen" bei Risperidon nicht unüblich sind..
Wir wohnen in Berlin, ich hatte ihm aber vorgeschlagen, dass wir während des Absetzens die Stadt verlassen und eher an einen Ort gehen an dem es ruhig, entspannt und schön ist. Um Spazieren zu gehen, Sport zu machen, sich abzulenken und solche Dinge.
Oder könnt ihr vielleicht einen Arzt innerhalb Deutschlands empfehlen der wirklich Ahnung von seinem Fachgebiet hat? Hier habe ich den Eindruck, dass es die meisten nicht wissen und einfach ein Medikament verschreiben dass ruhig stellt.
Hier im Forum könnt ihr euch durch mich gut beraten lassen. Ich bin zwar kein Arzt, habe aber einerseits viele Eigenerfahrungen mit den Medikamenten und das medikamentöse zur Schizophrenie und anderen psychischen Erkrankungen nahezu umfänglich mir beigebracht, wo eben die Standardmedizin bei Schizophrenie versagt und die Ärzte häufig selbst nur mäßig informiert sind.

Risperidon macht eher auch kognitive Probleme, also ist im Rahmen eines Studiums oder Weiterbildung eher schwere Kost. Es wird zwar häufig eingesetzt, aber hat viele Nebenwirkungen, weshalb man das zumindest im späteren Verlauf wechseln sollte, auch wenn anfänglich so eine Dämpfung und Sedierung auch positive Aspekte hat.
Aripiprazol (Abilify) könnte dein Partner einzeln einnehmen, was häufig ab 5mg gut wirkt und gleichzeitig antidepressiv ist. Aripiprazol erhält die Kognitionen, also die geistige Leistungsfähigkeit besser aufrecht als die üblichen Atypischen Neuroleptika die meist Antagnoisten sind. Aripiprazol ist Partialagonist und aktiviert quasi das Dopamin und blockiert es gleichzeitig, was deutlich weniger Nebenwirkungen machen kann. Dazu braucht er kein Risperidon mehr, weil solche doppeltantipsychotika auch so riskant sind und die Nebenwirkungen da dann eher additiv auftreten.
Aripiprazol ist trotz allem sehr Wirkungsstark und somit ist das zusätzliche Risperidon unnötig, also durch das Aripiprazol sollte er leicht aufs Risperidon verzichten können, da Aripiprazol die Wirkung ersetzt.

Damit dein Partner langfristig das Aripiprazol reduzieren kann, wäre hier im Forum die Intervalltherapie mit dem unterstützenden Bupropion notwendig. Das ist zwar keine offizielle Therapie, die in den Leitlinien steht, da entsprechende Studien fehlen und Intervalltherapie ohne dem Bupropion früher keine positiven Ergebnisse brauchten, aber es ermöglicht mit sehr wenig Antipsychotika auszukommen.
Dabei braucht es stabilisierende Antidepressiva, vor allem das Bupropion NDRI Antidepressivum und zusätzliche ergänzende Antidepressiva, die aber viel unproblematischer als ein Antipsychotikum ist. Damit kann dann das Aripiprazol auf 2-3 Wochen im viertel oder halbjahr reduziert werden.