Wissenschaftliche Studie zur Nutzung einer Selbsthilfe-App bei Psychose (mit Vergütung)

Eine ausreichend hohe Medikamentendosis ist erforderlich, gerade auch in diesem Behandlungsmodus. Das ist die Kehrseite der Medaille. Dabei bekommt man dann das Problem mit
==>Neuroleptikadebatte
wie hoch muss die Dosis mindestens sein. Diese Frage zu beantworten ist alles andere als trivial!
Dosierungen über 50mg Chlorpromazien-Equivalent führen bereits zu stark erhöhter Sterblichkeit. Das ist ungefähr die Mindestdosis, unter der die Wirksamkeit ausbleibt, von daher bin ich auch eher für Intervalltherapie, weil man da mit viel kleineren Durchschnittsdosierungen eine verlässliche Wirkung hat, was bei der täglichen Einnahme ausgeschlossen ist oder viel höhere Durchschnittsdosierungen wären.

Zitat Copilot:

Die antipsychotisch wirksame Dosis in Chlorpromazinäquivalenten hängt stark von der individuellen Symptomatik, dem Medikament und der klinischen Situation ab. Dennoch gibt es einige Richtwerte, die als Orientierung dienen können:

🧠 Chlorpromazinäquivalente – Richtwerte​

DosisbereichChlorpromazinäquivalent (mg/Tag)Bemerkung
Minimumca. 50 mgUnterhalb dieser Schwelle ist die antipsychotische Wirkung meist nicht gegeben.
Durchschnittlich wirksam300–600 mgTypischer Bereich für eine wirksame antipsychotische Behandlung3.
Maximum (klinisch vertretbar)bis zu 1000 mg (selten bis 2000 mg)Höhere Dosen sind selten notwendig und bergen erhöhte Risiken.


🔄 Äquivalenzdosen zu 50 mg Chlorpromazin​

Atypisches AntipsychotikumDosis ≈ 50 mg ChlorpromazinBemerkung
Risperidonca. 1 mgStark wirksam, häufig extrapyramidale Nebenwirkungen bei höheren Dosen
Olanzapinca. 2.5 mgSedierend, metabolisch belastend
Quetiapinca. 75–100 mgSchwächer antipsychotisch, stärker sedierend
Aripiprazolca. 2 mgPartieller D2-Agonist, weniger sedierend
Amisulpridca. 100 mgWirksam bei Positiv- und Negativsymptomen
Clozapinca. 25 mgSehr wirksam, aber nur bei Therapieresistenz empfohlen wegen Nebenwirkungen