Dosierungen über 50mg Chlorpromazien-Equivalent führen bereits zu stark erhöhter Sterblichkeit. Das ist ungefähr die Mindestdosis, unter der die Wirksamkeit ausbleibt, von daher bin ich auch eher für Intervalltherapie, weil man da mit viel kleineren Durchschnittsdosierungen eine verlässliche Wirkung hat, was bei der täglichen Einnahme ausgeschlossen ist oder viel höhere Durchschnittsdosierungen wären.
| Dosisbereich | Chlorpromazinäquivalent (mg/Tag) | Bemerkung |
|---|---|---|
| Minimum | ca. 50 mg | Unterhalb dieser Schwelle ist die antipsychotische Wirkung meist nicht gegeben. |
| Durchschnittlich wirksam | 300–600 mg | Typischer Bereich für eine wirksame antipsychotische Behandlung3. |
| Maximum (klinisch vertretbar) | bis zu 1000 mg (selten bis 2000 mg) | Höhere Dosen sind selten notwendig und bergen erhöhte Risiken. |
| Atypisches Antipsychotikum | Dosis ≈ 50 mg Chlorpromazin | Bemerkung |
|---|---|---|
| Risperidon | ca. 1 mg | Stark wirksam, häufig extrapyramidale Nebenwirkungen bei höheren Dosen |
| Olanzapin | ca. 2.5 mg | Sedierend, metabolisch belastend |
| Quetiapin | ca. 75–100 mg | Schwächer antipsychotisch, stärker sedierend |
| Aripiprazol | ca. 2 mg | Partieller D2-Agonist, weniger sedierend |
| Amisulprid | ca. 100 mg | Wirksam bei Positiv- und Negativsymptomen |
| Clozapin | ca. 25 mg | Sehr wirksam, aber nur bei Therapieresistenz empfohlen wegen Nebenwirkungen |