Autismus und Schizophrenie

Gelöschter Benutzer 2351 schrieb
Das ist zumindest das, was ich in meinem Psychologiestudium gelernt habe.

Bei depressiven Menschen ist das vielleicht auch anders herum. Hier ist das Selbstwertgefühl gering. Als Folge kann man zum Beispiel keine Komplimente annehmen. im ersten Augenblick freut sich ein Depressiver über ein Kompliment, doch das Selbstwertgefühl ist so gering, dass der Depressive dann denkt: ach das was die andere Person da positives über mich sagt, stimmt eh nicht. Das annehmen des Kompliments findet daher nicht statt. Stattdessen besteht fast ein Verlangen danach, negative Dinge über sich selbst zu hören. Der Depressive freut sich zwar nicht über negative Aussagen zur eigenen Person, allerdings sieht er diese als wahr an.

Ich kann mir vorstellen, dass bei Depressiven vielleicht auch die Art und Weise der Verarbeitung von Erinnerungen eher durch ne negative Brille stattfindet, aber genau wissen tue ich es nicht.

Das wäre vielleicht ne Antwort.
das finde ich sehr interessant.

Ich leide unter diversen Komorbiditäten. Eine davon ist ebenfall die Depression. Ich kann Komplimente allerdings meist gut annehmen, sofern sie mit meiner Wahrheit übereinstimmen.

Aber vielleicht verhält sich die Depression bei mir auch atypisch oder ich habe gar keine "echte" Depression, sondern leide schlichtweg unter den Folgen von Overloads/Meltwon/Shutdown.