Diskriminierung & psychische Erkrankung – wie nehmt ihr das wahr?
Ich habe selbst erlebt, wie verletzend Ausgrenzung sein kann – besonders wenn sie nicht nur von der "Gesellschaft draußen" kommt, sondern auch innerhalb von Gruppen, in denen man eigentlich Verständnis erwartet. Damals wurde ich aufgrund meiner Art und Ansichten ausgegrenzt, auch von Mitbetroffenen. Das hat mich geprägt. Gleichzeitig habe ich damals versucht, Dinge anzusprechen und das Forum (anderes Forum "KNS", was bereits stillgelegt wurde) mitzugestalten – auch wenn ich damit quasi permanent angeeckt bin.
In solchen Momenten fragt man sich: Ist es das eigene Anderssein, das provoziert – oder doch der Mut, Themen zu berühren, die unbequem sind?