Negativsymptomatik/ Nebenwirkungen der Medikamente

Hallo,

leider ist es bei Psychopharmaka so, dass man sie in minimalen Schritten absetzen sollte. Wenn man das nicht so macht, kommt es zu einem Totalschaden, der sich über Jahre zieht.

Ich hab z. B. Aripriprazol folgendermaßen abgesetzt:

Gelöschtes Mitglied 659: von 10 mg auf.9 mg.
Mitte Mai: von 9 auf 8 mg...

usw.

in 6-8 Wochen immer eine schrittweise Reduzierung um 10 %.

Und genauso so sollte man es auch bei Antiidepressiva machen.
Ich bezweifle, ob das bei Schizophrenie viel bringt. Etwas mehr Sicherheit, da man auch im Rückfall noch Medikamente einnimmt und dann leichter die Dosis erhöhen kann. Gut ich war generell nur bei 5mg, was die kleinste Wirkdosis bei Schizophrenie ist. Bei langsamer Reduzierung wurde es bei mir bei 2,5mg kritisch über Wochen hinweg wurde es damit schlechter.

Im Grunde kommt die Psychose so und so zurück.
Ich bin kein Fan der 10% Methode, da ich es bei einer richtigen Schizophrenie unpraktikabel finde. Trotzdem kann es helfen die Theapietreue beizubehalten und überhaupt diese Grenzen herauszufinden ab welcher Dosis es unwirksam ist, da kann man dann für sich vielleicht auch einen Dosisschritt allgemein reduzieren.
Die Intervalltherapie von mir ist besser, wobei das nur mit dem Bupropion stabil funktioniert. Da kann man auch teils für bis zu 12 Monate (ca. 3-8 Monate normal) ohne Antipsychotikum stabil bleiben.