Abilify 2-Monats-Depot

Mein Arzt meint die kontinuierliche Einnahme ist besser. Der geht von seinem Standpunkt nicht runter.
Stimmt ja auch die kontinuierliche Einnahme normal besser ist, da es ohne dem Bupropion unpraktikabel ist. Ohne Bupropion wäre man zu instabil in den Absetzphasen und es würde zu keiner Verbesserung von Negativ- und kognitiven Symptomen kommen. Gleichzeitig wäre Unruhe und Reizbarkeit ohne dem Bupropion enorm in diesen Intervallphasen.

Insofern überwiegen normal die Risiken. Durch das Bupropion ändert sich das Verhältnis, da der Nutzen enorm ist und die Risiken minimiert.

In üblichen Therapien ohne Bupropion bleibt deswegen nur die kontinuierliche Einnahme.

Bringt eine Medikamente -Reduktion eigentlich bereits etwas oder ist die Dosis egal und es ist rein das Intervall bzw die Intervalleinnahme, die besser fürs Gehirn ist?
Dafür bräuchte es erstmal vernünftige Studien zu diesen Dingen. Es gibt Studien, die zeigen, dass jene, die früh absetzen oder reduzieren, insgesamt bessere Verläufe von dem Schweregrad her haben, selbst wenn diese dann trotzdem Antipsychotika brauchen.
Also jene, die hohe Dosierungen längere Zeit bekommen, könnten schlechter dran sein als jene, die frühzeitig reduzieren.

Gibt andererseits auch wieder die Gegenseite, die behauptet, dass Rückfälle das Problem wären und sich dadurch die schweren Verläufe ergeben würde. Da wird dann eben die kontinuierliche Einnahme und Depotspritzen als zweckmäßig betrachtet.