Medikamentöse Behandlung (fast) ohne Erfolg

Ich glaube nicht dass Medikamente alleine da helfen können. Ich hatte zwar keine Depression aber nach meiner letzten Psychose so starke Antriebsstörungen dass ich am Anfang nur noch den eigenen Hauhsalt mit Unterstützung geschafft habe.
Ich habe damals stärker als heute unter den Post - Psychose - Negativsymptomen gelitten. Allerdings habe ich alle Medikamente immer direkt selbstständig zwischen den Psychsoen abgesetzt und vieles mit Verhaltenstherapie "selbsttherapiert". Dass war eine mischung aus Motivations - Online Coaching, soziale Gruppentreffen in denen man sich einfach nur oberflächlich über Hobbies und so unterhalten hat, dann einfach Hobbies, z.b. viel wandern im Wald, Insektensammeln, Aufbau eines positiven Mindsets, später dann Minijob und Teilzeitjob.

Ich habe leider selbst nie Psychotherapie bekommen weder vom Arzt noch im Krankenhaus, aber letzte Woche habe ich die Cognito app ausprobiert (dass war hier so eine Studie oder so). Und wie sich herausgestellt hat sind viele meiner Verhaltenstherapien von damals sehr ähnlich zu den Übungen in der App (ich nehme mal an dass sind Psychotherapie mit Ergotherapie Übungen - bin mir aber nicht sicher).

Meine letzte Psychose ist 5 Jahre her ich und ich habe subjektive und objekte Erfolge in meinem Leben erzielt, an den ich persönlich stetig gewachsen. Stichwort - Resilienz aufbauen - dass ist für Schizophrenie - Menschen glaube ich nochmal wichtiger als für normale Menschen. Dazu gehört auch Umgebungen und Stressquellen fürhzeitig zu erkennen und zu vermeiden die garantiert Psychosen triggern können. Mein damaliger Arzt hatte nach der letzten Psychose vor 5 Jahren nie mit mir geredet mir aber einen einzigen wichtigen Tipp gegeben der mich die letzten 3 Jahre vor einem garantierten Rückfall bewahrt hat, nämlich keinen Dates nachgehen oder mir eine weitere Freundin suchen. Dadurch konnte ich schon mal einen Grund für den Ausbruch einer weiteren Psychose verhindern (Trennung), was damals einer von vielen Auslösern war.

Jedenfalls um dass kurz zusammenzufassen. Versuch einen Psychoterhapieplatz zu bekommen ich habe im Krankenhaus damals Ergotherapie gemacht dass hat mich auf den Weg der eigenen Verhaltensterhapie geführt (wenn du beides machst hat dass glaube ich den stärksten Effekt). Wenn du dir ein Haustier anschaffst kann das auch sehr positive Effekte haben.

Am wichtigsten ist dabei nicht über Dinge zu reden die einen belasten sondern darüber zu reden welche Handlungen man unternommen hat um belastbare Probleme zu überwinden und welchen Effekt die Handlungen hatten - also dass ist meine Erfahrung.