Akzeptanz der Diagnose
Ich hatte 3 "Halluzinationen" / psychotische visuelle Wahrnehmungen von jeweils ca. unter 60 Sekunden die mir gezeigt haben welche Möglichkeiten ich habe mein Leben positiver zu gestalten, ich habe versucht diese Erfahrungen angepasst in mein Leben zu integrierern und mein Leben hat sich soweit gebessert dass ich wieder zu 90% der Zeit ein normales Leben führen kann.
Dass hat mir schon gereicht die 2 Jahre lange Psychose mit fast 24 Stunden negativen psychotischen Erlebnissen / Erfahrungen / Träumen und die Negativsymptome auszugleichen um mich schneller wieder zu erholen und jetzt auch anspruchsvollere Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt machen zu können (30 Stunden pro Woche).
Ich habe meine Diagnose nie vollständig akzeptiert, weil ich es geschafft habe meine Probleme zu bewältigen und die psychotischen Symptome mit Hobbies / Verhaltenstherapie zu kompensieren und wieder normal arbeiten zu gehen.
Meine Psychiater meinten, damals noch zu mir dass ich erstens meinen Uni Abschluss vergessen kann und zweitens auch nie wieder nach der 4 Psychose arbeiten gehen können werde.
Bei beiden Dingen haben Sie sich geirrt.
Ich habe meinen Uni Abschluss zwischen der 3ten und 4ten Psychose geschafft und konnte 3 Jahre nach der 4ten Psychose einen einfachen Minijob nachgehen.
Jetzt 5 Jahre nach der 4ten Psychose kann ich sogar in einem anspruchsvollen technischen Job arbeiten. Auch wenn es erstmal nur 30 Stunden pro Woche sind.
PS:
Die Medikamente habe ich nach der ersten Psychose komplett abgesetzt, aber ich habe noch die Medikamente von damals für den Notfall vorrätig falls ich mit positiven Symptomen psychotisch rückfällig werde.
Klar gibt es noch die negativen Symptome (Verspannungen, Kopfschmerzen, schnelle Erschöpfung und so weiter.) die in geringem Maße täglich die eigenen Fähigkeiten einschränken aber wenigsten habe ich eine "normale" Wahrnehmung ohne fremde Stimmen oder Ähnliches.