Es ist trotzdem eine Erkrankung wo die biochemischen Prozesse im Gehirn im ungleichgewicht sind. B6 Mangel führt etwa auch zu Symptomen wie bei Schizophrenie.
Im Grunde läuft bei der Erkrankung das Fass ob Stress oder anderes über und solche Ergänzungen können das womöglich auch ohne Antipsychotika gerade zu beginn der Erkrankung hinauszöger, einen Puffer schaffen, oder sogar die Erkrankung abwenden.
Wenn du einmal wie du Mutzi ein Antipsychotikum bekommst, setzt du schlagartig das biochemische System im Kopf zurück, die Probleme beiben auch da erstmal ungelöst, aber man hat dann Zeit Lösungen im Umgang mit diesen Stimmen zu finden. Du hast ja glaube ich auch noch gutartige Stimmen auch mit Medikamenten, also sind Antipsychotika auch bei Stimmerhörern nur begrenzt wirksam.
Das Problem ist, bei den Medikamenten etwas gut Verträgliches zu finden und diese überhaupt wieder abzusetzen, da sprichst du ja auch von einer chronischen Schizophrenie, das die Erkrankung chronisch ist.
Betroffene die frühzeitig absetze oder wenig Antipsychotika einnehmen, haben häufig die besseren Langzeitprognosen, insofern können die Medikamente auch selbst eine art von Abhängigkeit davon schaffen, auch wenn es womöglich keine richtige Abhängigkeit ist.
Ich würde bevor ich zu härteren Stoffen wie Antipsychotika greife erstmal alles ausprobieren, selbst Antidepressiva sind da etwas milder und könnte man zur emotionalen Dämpfung in Erwägung ziehen, wenn man da gezielt vorgeht.
Magnesium, B6 und Sulforaphan (Brokkoliextrakt) bieten eine Studiengrundlage da Magnesium und B6 beim Neurotransmittersystem teils von essentieller bedeutung sind und Magnesium etwa auch das dämpfende GABA System anspricht, also da kann helfen. Sulforaphan ist aktuell in Erforschung bei Schizophrenie.
Das mag jetzt alles keine durchschlagende Wirkung wie Antipsychotika haben, die man im Notfall einsetzen kann und muss, aber diese Ergänzungen können helfen das sich das Neurosystem auf natürliche weise selbstkorrigieren kann und man vielleicht erst gar kein keine chronische Erkrankung oder Langzeittherapie mit Antipsychotika kommt.
Die paar Euro die man da bezüglich der Ergänzung erstmal mehr ausgeben muss können zumindest der Versuch sein den schwerwiegenden Konsequenzen der Standardtherapien zu entgehen, wo man dann zwar geistig Stabil sein kann, aber das auch viel abverlangt.
Ich finde man sollte vorher alles ausprobiert haben und diese Dinge können so und so auch bei antipsychotischer Behandlung wertvoll sein.