Mein Weg mit Psychose, Rente und Zukunftsfragen – auf der Suche nach neuen Perspektiven

Naja, solange sich deine Nebenwirkungen der Medikamente in Grenzen halten, ist es ja auch ok. Falls dich aber bestimmte nebenwirkungen nerven, kann man vielleicht noch was machen.
Was du da vielleicht optimieren kannst, ist etwas weniger zu nehmen bei einem Medikament, wo du dir nicht so sicher bist, ob die Dosis nötig ist. Wenn du es leicht runterstufst (gerne mit Zustimmung deines Arztes) kannst du ja überprüfen ob es dir etwas bringt oder nicht.
Hängt aber sich auch davon, wie heimtückisch mögliche Psychosen sind und auf welche Weise sie auftreten. In meinem fall konnte ich jedenfalls selbst etwas experimentieren und das war auch gut so, nur so konnte ich herausfinden, wie viel bzw. wenig ich nehmen kann von den Medis.

zum Beruflichen und in Kombination mit der Krankheit
Als Beispiel, ich bekomme momentan Bürgergeld und baue mir privat gerade erstmal wieder meine Selbstständigkeit auf in der ich schon Jahrzehnte war.
Ich kann momentan knapp 30 Stunden arbeiten , aber danach ist schluss, weil sich dann meine Schizophrenie verstärkt bemerkbar macht. Ich für meinen teil kann sagen, dass meine Schizophrenie besonders bei Stress und Druck lospoltert, also muss ich da echt aufpassen. Deshalb bevorzuge ich lieber den Weg der Selbstständigkeit, um mein eigener Herr zu bleiben. Letztendlich muss ich bescheiden bleiben, aber etwas mehr als die Grundsicherung kann es ja schon werden.

Daher ist nun bei dir die Frage, kannst du eine gewisse Menge an Stunden arbeiten und weißt du schon wo deine Limits sind?
Wenn du eine Ausbildung machen willst, wäre das möglich mit eingeschränkter Stundenzahl zu arbeiten, falls es nur Teilzeit geht?