Medikamente machen mich leer – Wie komme ich wieder zu mir selbst?

Hallo zusammen,


ich bin 32 Jahre alt und lebe seit vielen Jahren mit einer Psychose-Diagnose. Ich wollte hier mal meine Geschichte teilen, weil ich langsam nicht mehr weiß, wie ich weitermachen soll – vielleicht erkennt sich ja jemand wieder oder hat Erfahrungen.


Meine Vorgeschichte in Kurzform:
Aktueller Zustand:

Ich nehme zurzeit:
Früher hatte ich über zwei Jahre nur 100 mg Amisulprid (abends), was ich gut vertragen habe. Aber seitdem die Dosis schrittweise erhöht wurde, geht es mir gefühlt immer schlechter.

Ich fühle mich emotional leer, innerlich wie betäubt, abgeschnitten von mir selbst. Meine Kreativität, meine Gefühle, meine Lebensfreude – alles ist wie ausgelöscht. Ich merke, dass ich so nicht mehr leben kann, aber jedes Mal, wenn ich die Dosis reduziere oder weglasse, geht es mir psychisch sofort schlechter (Unruhe, Schwitzen, Aufgedrehtheit, Angst).

Heute habe ich zum ersten Mal keine Dosis genommen – und direkt schwitzen meine Hände, sie sind kalt, ich bin innerlich überdreht. Ich spüre, dass mein Nervensystem auf Hochtouren läuft. Ich habe Angst, dass ich in einer Sackgasse stecke.

Meine Frage an euch:
Ich würde mich über eure Gedanken, Erfahrungen und vielleicht einfach ein bisschen Austausch freuen. Gerade fühlt es sich an, als würde ich mich selbst verlieren – aber ich will mich nicht aufgeben.

Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt.

Liebe Grüße