Bei so einer Krankheit ist alles schwierig. Die Medikamente bringen keine Heilung in dem Sinne, man wird nur etwas leichter Handhabbar gemacht.
Das Problem ist, das dahinter ein großer Geldapperat steht, alle verdienen mit den Kranken selbst die Polizei, aber verantwortlich für schlechte Therapien fühlt sich keiner.
Die Gesellschaft braucht auch noch jemanden über den man herziehen kann, dem es schlechter geht.
Gäbe es gute angemessene Therapien, würde ich das alles akzeptieren, aber man verdient sich mit Depotspritzen beispielsweise noch 1000€ im Monat, für Wirkstoffe die ursprünglich aus den 80ern kommen. Würde man neue verträgliche Wirkstoffe einsetzen, wäre das günstiger und Betroffene würden die Therapien auch leichter annehmen können.
Wenn man schon im Bauchgefühl hat, dass die einen letztendlich kaum helfen oder gar schaden, dann ist es mit der Medikamente-Einnahme eben besonders schwierig.
Hier im Forum findet man eine
Therapieempfehlung, wie es auch mit viel weniger Antipsychotika klappen kann.