Haltet Ihr es für Möglich, dass es "Schein-Psychosen" gibt...?
Eine anankastische Persönlichkeitsstörung kann die von ihr betroffene Person glauben machen, sie müsste ein bestimmtes Medikament (z. B. sogar: Clozapin!) für den Rest ihres Lebens getreulich einnehmen. Dann wird sie es zwar reduzieren auf ein sonst gerade noch einmal nicht möglicherweise unwirksames Maß, aber brav einnehmen, obwohl es vöölig für die Katz' und auch gegenüber der Umwelt eigentlich fast schon schädlich ist (reiner Ruhigstellerli). Anankastische Persönlichkeitsstörungen können auch in der Psychiatrie behandelt werden, dürften aber den Aufwand einer Pille-rein-Patient-ruhiggestellt-Behandlung weit übersteigen und deshalb sehr selten sein.
Dann gibt es noch die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung, Grundtyp oder Typ Borderline, oft wollen die lieben Mitmenschen diese Betroffenen weg haben, ob sie dann als Psychotiker laufen statt (was sie eigentlich sind) Neurotiker bzw. Psychiatrie- statt Psychotherapiepatienten interessiert dann auch keinen S*****z mehr im Grunde. Ach ja, das Abgekürzte heißt "Süddeutsche Zeitung", da laufen auch viele "paranoid Schizophrene" rum, die angeblich von einem Strafgericht als solche "verurteilt" worden sind. Auf Englisch sagt man dazu "framing", das bedeutet übersetzt in einen ähnlichen, jedoch nicht komplett identischen Begriff "Verleumdung". Es wird gleich doppelt verleumdet, der Fall Gustl Ferdinand Mollath legt zum Beispiel beredtes Zeugnis davon ab, sieben Jahre war dieser Mann in der Forensik, für die nicht nachgewiesene Unterstellung von einem Tatbestand, der höchsten ein paar Monate Haft als Ersatz einer Geldstrafe nach sich gezogen hätte. Mollath ist cool, er nahm die ganze Zeit im Psychoknast keine Medikamente (Verweigerung), und er braucht sie auch heute nicht. Er erhielt eine Entschädigung von der Justizverwaltung des Freistaat Bayern, wegen dem Unrecht, das ihm im Lauf der Jahre und durch die Verleumdung als "gefährlicher Schizophrener" (aus der Zeitung) angetan worden ist.