Wenn die Arztpraxis schon das Absetzen explizit unterstützt, würde ich das unbedingt so machen. Die Leute hier im Internet kennen dich ja gar nicht, deshalb kannst / solltest du hier nach dem Leitspruch verfahren: I can take it or leave it, it's exclusively MY DECISION. Ich bezweifle, dass dir die Leute aus dem Internet helfen können. Da der Arzt absetzen will (oder zumindest die Klinik hier grünes Licht gegeben hat), würde ich mir da keinen Kopf machen und das mit ihm durchsprechen oder notfalls auch alleine durchziehen. Es gibt lange Erfahrungswerte der Kliniken und die sagen tatsächlich, man kann absetzen, nur sollte man vorher eine Art "Kur" bzw. längerfristige Behandlung durchgezogen haben, damit es nicht schiefgeht. Wenn du dann absetzt, darfst du nicht die Dosis auf einen Schlag reduzieren, sondern ausgehend von einer "Normaldosis" immer sukzessive minus 10% in gleichbleibenden zeitlichen Abständen. Das liegt daran, dass sich das Gehirn an die Dröhnung durch die Dopaminblocker gewöhnt hat und sonst "durchdrehen" kann. Das wäre auch sehr qualvoll für dich (nennt sich "Absetzpsychose", man kann aber natürlich auch so zeitlich verteilt absetzen, dass das nicht passiert).