Leben ohne Medikamente - Wer bin ich nach der Psychose
Hallo @DerMannvonIhr
danke, mir geht es gut!
Ich nehme mir zur Zeit eine Auszeit, in Begleitung von meinem Psychotherapeuten. Ich bin nach wie vor ohne Medikamente. Das Denkvermögen, Emotionen zuordnen und kontrollieren zu können wird immer normaler. Außenstehenden erkläre ich es mittlerweile so, dass ich zu meinem alten Wesen zurückfinde, und ich diesen Weg unter Medikamenten (so hart er auch sein kann) so besser überstanden habe. Probleme holen einen ein, egal wie sehr man sie verdrängt oder ignoriert, sogar wegläuft. (so war es zumindest bei mir)
Ich habe ebenfalls mit meiner Psychiaterin gesprochen, die mir ausdrücklich gesagt hat :Es sind nur Episoden gewesen, bloß die Finger von der Chemie und natürlich Achtsam bleiben (vor der möglichen Erkrankung, und bewusster Leben). Ein Wiedersehen ist so nicht nötig für mich.
An dieser Stelle möchte ich kurz dazu auffordern nicht unbedingt jedem seine Meinung oder Lösungen aufzudrängen. Worte können schnell beeinflussen, dass sollte jeder Betroffene verstehen. Mein bester Rat, besprecht mit euren Ärzten direkt was ihr meint (in einem ruhigen und klaren Moment der Psyche) euch am besten helfen könnte. Nicht jede vorgeschriebene Therapie war unbedingt für mich hilfreich. Was am Anfang hilft, kann in 3 Jahren schon falsch sein. Meiner Meinung nach ist jede Erkrankung ein Prozess individuell auf den Träger abgestimmt. Maladis heisst Krankheit auf Französisch. Übersetzt man es wortwörtlich : Der Schmerz hat gesagt... vielleicht ein schöner Denkansatz.
Schönen Sonntag