Tagesklinik oder Reha? Oder was anderes?

In der Psychiatrie?

Jeder sollte das Recht zugestanden bekommen, es zu jedem Zeitpunkt, außer in einer akuten, nachgewiesenen Psychose (die aber auch richtig diagnostiziert sein muss, bipolar affektiv oder schizophren mental), ohne Med.s oder mit Absetzen derselben zu versuchen. Ohne Muss, aber schon mit einer fundierten inneren Motivation.

Was die Bipolaren anbelangt, so glaube ich anhand meiner Lebenserfahrungen, dass hier die Medikamente besonders störend bei diesem notwendigen Prozess der geistig-seelischen Reifung, borderline --> leistungsfähiger/"alltagstauglicher" Normalzustand, sein können. Man gibt einfach Medikamente, weil die Pharmaindustrie das vorgibt, unter dem Vorwand einer besonders schweren Erkrankung, die Betroffenen werden davon abhängig gemacht. Eigentlich gehört das (Stichwort borderline, Grenze zwischen Neurose und (echter) "Psychose") alles in qualifizierte psychologische Hände. Bevor Medikamente (und die sollten dann nicht dauerhaft "auf dem Speisezettel stehen") erwogen werden.

Die Hausärzte haben natürlich auch oft versagt, in diesem circulus viciosus. Beten stur und unqualifiziert das Mantra der lebenslangen "Antipsychotika"- (wie sie aktuell heißen, nicht mehr "Neuroleptika", was auch eine (allerdings plumpere, leichter nach realiter umkehrbare ("Nervenlähmungsmittel") falsche Versprechung war) Einnahme nach. Am Ende muss man aber selbst entscheiden. Dann brauche ich gleich nicht zum Arzt gehen, wenn ich dort Stoffwechselend- oder Abbauprodukte aus wirren Arztzeitschriften und Pharmawerbung serviert bekomme; zum Arzt sowieso nicht, wenn erstmal der Psychologe dran ist (wird jetzt auch für Systemische Therapie übernommen nach Verhaltenstherapie und Psychoanalyse + Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie).

Ein Betreuer setzt zwar leichter Sozialleistungen durch, aber auch dieser "logische Kurzschluss" ist falsch. Man erfährt nicht, ob man wirklich Schizophrenie hat, wenn man immer den kürzesten vorgegebenen Weg geht. Auf einen Betreuer sollte man nur setzen/vertrauen, wenn man ohne keine Hilfen mehr anfordern kann. Dann aber wird sowieso eine Betreuung angeregt und dies mit der Begründung der (angeblichen) Psychose ("aus dem schizophrenen Formenkreis", wie es dann dazu heißen müsste) auch (gegen den Betroffenen) fast immer erfolgreich, "full house" für die Psychiatrie...
Ich habe nichts verstanden.