Tagesklinik oder Reha? Oder was anderes?
Diese Medikamente sind dafür gedacht, leistungssschwächere Mitglieder der Gesellschaft abzudrängen, deshalb ist es gar nicht erwünscht, dass sie irgendwie "fitter" durch die Mittel - wenn regelmäßig eingenommen - werden. Auch das neue KarXT wird nicht den behaupteten "Durchbruch" bringen, denn es bringt wieder andere Nebenwirkungen mit (wobei bei einer neuen Substanz auch an schädigende Spätfolgen ala Contergan(-Skandal) gedacht werden muss) aufgrund des M1-Agonismus und der Dämpfung, das zweite angeblich (!) nicht dämpfende Medikament Emraclidin wird vom Hersteller AbbVie laut Pressenotiz Homepage mehr oder weniger fallen gelassen, da nur auf Muskarinische Acetylcholinrezeptoren Typ M4 und deshalb nicht so wirksam wie KarXT von Karuna. Ich wiederhole es nochmal: Neuroleptika sind alle (!) Nervenlähmungsmittel, die denjenigen, der sie dauernd einnimmt, stark einschränken. Früher merkte man es an den parkinsonoiden Bewegungsmustern, heute aber immer noch an der geistig-seelischen Einschränkung und an den sonstigen Zeichen der übertriebenen "Dämpfung". Nebenwirkungen gehen immer in diese Richtung. Die Hauptwirkung Psychose raid'en hebt die Nebenwirkungen nicht auf!
Es ist auch gar nicht erwünscht, dass die Verordnungspraxis sich irgendwie ändert, etwa Reduktionen der Dosis werden schlechtgemacht und Intervalltherapie als unmöglich hingestellt. Ich gehe z. B. alle acht Wochen zu einer Psychiaterin (bin ein Mann), da könnte man auch Intervalleinsatz des "Antipsychotikum" mangels Psychose machen, ist jedoch nicht erwünscht, dann schmeißt sie mich raus (wenn sie davon erfährt, eigentlich ja kein Interesse an meiner Person vorhanden, vor allem an der Vorlage meiner GKV-Karte).