Psychose bei Partner -habt ihr einen Rat für mich?

Ich bin hier im Forum da mein Mann eine Psychose hat. Mir hilft eine Selbsthilfegruppe für Angehörige sehr. Und ich habe mich auch an den Psychatrischen Notdienst gewendet.
Vielleicht würde ihrem Mann auch das Forum helfen, was man mit Sprachbarrieren trotzdem gut nutzen kann. Das wäre ja auch wie Psychotherapie für ihn, überhaupt die Erkrankung und Symptome besser einzuschätzen und zu sehen das viele der Probleme behandelbar oder lösbar sind.
Psychiatrie hat aufgrund von rabiaten Therapien manchmal abschreckende Wirkung und dann setzt man erstrecht blind die Medikamente ab, dass sehe ich als Hauptproblem und das er womöglich als Versorger der Familie keine Arbeit mit den Antipsychotika leisten kann, also das kann ja auch ein Grund sein warum man absetzt, weil man subjektiv besser funktioniert und etwas mehr Motivation bei der Arbeit hat. Dieser Druck könnte meiner Meinung ein Problem sein, wenn er seine Rolle als Vater kaum erfüllen kann, was eben kaum geht, dann muss man auch Hilfen beanspruchen wie Erwerbsminderung oder wenn da kein Anspruch da ist eben Sozialhilfe.
Überhaut die Krankheit zu verstehen ist eine Sache und dazu gehören auch die Konsequenzen die das hat. Wenn jemand gleichzeitig Voll- oder teils auch Teilzeit arbeiten muss, ist das teils mit der Erkrankung und den üblichen Medikamenten kaum vereinbar.