Ich weis nicht mehr weiter
Hallo,
wie geht es dir? Ich weiß das es leichter gesagt als getan aber nehme deinen Sohn und gehe. Das alleine zu lesen ….
Wenn nicht für dich dann für dein Kind.
Und dann überlege wie du ihm helfen kannst.
So ein Kontaktabbruch ist für alle sehr viel Stress und kann das auch verschlimmern, wenn dann ein Streit ums Kind und so daraus wird.
Ihr Mann, wenn antipsychotische Medikamente einnimmt, wird er halbwegs normal sein, dass Problem wird die komplette Krankheitseinsicht sein, Bereitschaft Medikamente einzunehmen und vielleicht das ihr Mann trotz Erkrankung arbeiten muss und dann dieser Druck kaum machbar ist. Mit Medikamenten ist man ruhig, aber man funktioniert kaum, ohne wird man reizbar aggressiv, paraonid und dann gibt es in der Familie Streit.
Ich habe daheim auch Jahre herumgeschriehen und so Sachen, als es schwer war und mir nix anderes als blinde Absetzversuche geblieben sind, das ist für eine solche Familie natürlich schwierig bis zum Risiko, weil ihr Mann praktisch selbst eine Belastung ist und im Akutfall ein Risiko.
Aber wenn er bereit ist Medikamente einzunehmen und Krankheitseinsicht hat, dann sollte er vielleicht eher erwerbsunfähig sein, aber für die Familie keine Belastung.
@Hasendame welche Medikamente bekommt dein Mann genau verordnet, und was davon nimmt er wie regelmäßig oder unregelmäßig ein? Wenn er gar keine Bereitschaft hat antipsychotisch wirksame Medikamente einzunehmen, dann werdet ihr immer wieder in so eine problematische Situation geraten, weil Rückfälle vorprogrammiert sind.
Es kann helfen seine Krankheitseinsicht zu fördern, indem er unter den besser verträglichen Antipsychotika eines ausprobiert. Dafür kann diese
Nebenwirkungsliste helfen sein aktuell verordnetes Antipsychotikum mit Anderen zu vergleichen die vielleicht Nebenwirkungsärmer sind.
Falls er schon ein Verträgliches hat wäre auf längere Sicht auch die
Medikamenteempfehlung von mir etwas, aber das erfordert ausreichend Krankheitseinsicht und das man seine Symptome gut kennt. Erstmal ist es gut, überhaupt ein Antipsychotikum zu finden das man bereit ist bei Symptomen und überhaupt möglichst regelmäßig einzunehmen.