Ich weis nicht mehr weiter
Kann mich den anderen Kommentatoren nur anschließen, denke das ist sehr sehr hart für deinen Sohn. Vielleicht täte eine Zeit ohne Vater auch mal gut, damit er sich wieder ordnen kann. Vielleicht bekommt man ja noch ne Chance für Psychotherapie für deinen Mann.
Kann man auch so bei Schizophrenie fast vergessen einen Psychotherapeuten zu bekommen, von daher ist das eine Unzumutbarkeit so eine Erwartung zu stellen. Psychotherapie ist bei Schizophrenie nur teilweise indiziert, also früher ist man davon ausgegangen, dass es keine Wirkung hat.
Das ihr hier eine Trennung der Familie fokussiert mit dem Druckmittel einer Psychotherapie finde ich falsch, da man erstens gerade aus dem Internet heraus keine solchen Familienzerreisenden Einschätzungen macht, die zudem alles verschlimmern können, zweitens Psychotherapie für ihren Mann so gut wie ausgeschlossen ist, wenn man schon mit gutem Deutsch bei Schizophrenie häufig keinen Psychotherapeuten bekommt.
Alkoholverzicht ist gut, aber was Rauchen angeht, sind Schizophrene häufig stark abhängig, da kommen nur wenige davon weg.
Beim Alkohol stimme ich im Grunde zu.
Alkohol ist vor allem dann schädlich, wenn man gar kein Antipsychotikum einnimmt, weil es in so einen Fall Symptome begünstigen kann und weitere Hemmungen bei Reizbarkeit und so fallen können, auch psychotische Symptome können verstärkt auftreten. Vielleicht ist der Gedanke ihres Manns das Antipsychotikum mit dem Alkohol irgendwie ersetzen zu können, da es kurzzeitig auch etwas beruhigen kann, aber das ist eben keine Lösung. Ganz ohne Antipsychotika oder Krankheitseinsicht ist er für sich und andere eine Gefahr, es wäre also besser wenn er überhaupt bereit ist wirksame Medikamente einzunehmen, woran es vermutlich schon mangelt.