Psychiatrie im Wandel, Verlust der humanen Perspektive, Neue Zürcher Zeitung

Ritalin hilft bei ADHS. Es macht eben einen Unterschied, ob ein Gesunder oder ein Kranker so ein Medikament einnimmt und bei einer starken ADHS besteht auch eine Selbstgefährdung für die Kinder, wenn die ADHS etwa unbehandelt bleibt.

Auch unterscheiden sich diese Wirkstoffe die chemisch betrachtet Amphetamine sind und können sogar bei Schizophrenie und Negativsymptomen helfen:
Ist Bupropion ein Stimulans? Wirkung bei Negativsymptomen

Finde aber auch, dass Ritalin und Co. sehr oft, auch gerade in ADHS Foren, geradezu verharmlost werden.
Heute würde ich wohl mindestens eine Zweitmeinung einholen und mich gut über Diagnostik und Medikamente informieren, und nicht auf die Aussagen der Ärzte blind vertrauen.
Bei ADHS ist Ritalin ja ein Mittel der Wahl, wie bei Schizophrenie die Neuroleptika, von daher kann man von keiner verharmlosung spechen. ADHS ler werden von diesen Amphetaminen ruhig, also haben keine Drogenwirkung wie es bei Gesunden der Fall ist oder sein kann.

Neuroleptika bei Schizophrenie etwa sind wesentlich schlimmer und treiben die Sterblichkeit in die Höhe. Diese kosten etwa 20-30 Lebensjahre und führen zu schweren Nebenwirkungen auch Langzeitschäden, da könnte man ebenso von Verharmlosung sprechen und da wäre es auch berechtigt.
Bei uns Schizophrenen können AHDS Medikamente womöglich schädlich sein, bei Bupropion was Offlabel bei ADHS eingesetzt wird, geht aber sogar ein großer Nutzen für Schizophrenie aus, weil ansonsten kaum etwas bei den Negativsymptomen hilft.