Psychose bei Partner -habt ihr einen Rat für mich?

Am 06.01. verschrieb ihm der Psychiater zusätzlich zu den 50mg Clozapin noch Amilsuprid. Die Dosis ist aktuell 400mg.
Langsam kommt das normale denken wieder. Die Stimmen scheinen weg zu sein. Er akzeptiert nicht, dass er eine Psychose hat. freitags hat er gekifft und Speed genommen mit einem Freund. Dies hat zu einem kleinen Rückschlag geführt, dass er mir wieder misstraute und eine akutere Phase anfing. Er sieht nicht ein, dass Cannabis der Auslöser ist bzw. Meint er er habe keine Psychose.
Er nimmt anscheinend schon lange Medikamente. Wie alt ist er jetzt und wie ist er mit Clozapin klargekommen?
Bei Drogenkonsum kann es schon kurzzeitig zu einer Verschlechterung kommen, aber solange er Antipsychotika einnimmt, sollte das ja noch gehen.
Wen er wirklich gar keine Krankheitseinsicht hätte, würde er keine Medikamente einnehmen, da solltest du zumindest hinschauen, ob er die auch wie verordnet einnimmt.

Es gibt schon komische Sachen auf der Welt die einfach schwer nachzuvollziehen sind und zu psychotischen Denken einladen.
Da solltest du vielleicht etwas verständnisvoll sein, ohne ihn direkt zu bestätigen, aber zumindest auf seiner Seite stehen.

Es gibt heute gute neuartige Wirkstoffe wie Aripiprazol und Cariprazin die man in Monotherapie ausprobieren könnte, wenn er etwa mit der Verträglichkeit seiner bestehenden Medikamente unzufrieden ist. Bei Antipsychotika sollte man Monotherapie(Ein Antipsychotikum) anstreben, hier findest du die Wirkstoffe die es gibt mit Darstellung der Nebenwirkungen:
Nebenwirkungen Antipsychotika 12/24

Wirkstoffe wie Aripiprazol oder Cariprazin könnte er ausprobieren (statt den Bestehenden), da gute Verträglichkeit die Krankheitseinsicht verbessern kann und er bisher ja Clozapin hatte, was wie du im Link sehen, kannst schon viele Nebenwirkungen hat.
Aripiprazol und Cariprazin sind Partialantagonisten und werde teils besser angenommen, was auch zu besserer Krankheitseinsicht beiträgt.

Längerfristig könnte auch meine Medikamenteempfehlung interessant sein, wobei dort mit zusätzlichen Antidepressiva die Negativsymptome reduziert werden.

Wichtig ist, dass er auch wirklich die Medikamente einnimmt, was schonmal Krankheitseinsicht wäre. Kontrollierst du die Einnahme und weißt, ob er das seit den 6.1 auch täglich einnimmt?