Die Rolle von B-Vitaminen und anderen relevanten Vitaminen bei Schizophrenie
Ich denke geht dabei mehr um Ergänzung und Mangelzustände vorzubeugen.
B3 kann hochdosiert die Durchblutung anregen und nimmt da eine Sonderrolle ein. auch wenn kein Mangel vorliegt. Womöglich ist wegen der Reizüberflutung bei uns der Bedarf von Vitaminen allgemein etwas höher B12 B6 & B9 und für die Nervengesundheit wichtig.
Magnesium scheint auch eine sehr wichtige Rolle zu spielen.
@Dennis, Wunder würde ich mir keine erwarten, aber gezielter einsatz zusätzlicher Vitamine kann beim Heilungsprozess womöglich den oder einen Unterschied machen. Ich nehme Multivitaminbrause täglich, trinke viel Wasser zusätzlich Nehme ich Phasenweise B12 nun auch B3 B6 und B9 ein. Bekommt man auf Amazon und so schon recht Preiswert und Drogerie.
Bei mir war es das
Bupropion und meine Behandlungsempfehlung die mir ein halbwegs normales Leben zurückgegeben haben. Bupropion wirkt als Dopamin- und Noradrenalinwiederaufnahmhemmer im Grunde umgekehrt, also beugt Mangelzuständen an Dopamin vor, auch weil man bei Schizophrenie neben den Dopaminüberschuss von einen Mangel in bestimmten Hirnregionen ausgeht und das auch nachgewiesen worden ist. Neuroleptika/Antipsychotika können diese Mangelzustände vergrößern, Bupropion wirkt dem entgegen und ermöglicht sogar die Antipsychotika leichter vorübergehend Absetzen zu können(Intervalltherapie). Ich finde Bupropion + Intervalltherapie(Aripiprazol) wäre eine gute Grundmedikation. Eventuell kann man Bupropion(NDRI Antidepressivum und Nikotinenwöhung) auch mit anderen Antipsychotika kombinieren, ist nur schwer eine Erfahrungslage herzubekommen und ob das bei anderen Betroffenen auch anschlägt. Studienmäßig habe ich nur wenig dazu gefunden.