Meine Negativsymptomatik treibt mich bald in den Suizid

Gerade auch in den Wintermonaten habe ich nie Kraft. Aber die Negativsymptomatik begleited mich seit der ersten Psychose. Bin auch mehr introvertiert, traue mich selten raus. Bin nicht gern unter Menschen.

Das alles frisst mich innerlich immer auf.

Ich habe bei Antidepressiva immer Angst, dass ich zu manisch werde, und zuviele Medikamente möchte ich auch nicht nehmen.

Neue Sachen spreche ich auch meist mit meiner Familie ab, da sie ja immer in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn ich eine Psychose habe. Will da nicht noch mehr zur Last fallen.

Vielleicht bin ich auch mit der Erkrankung überfordert. Da ich immer noch nicht zu 100% weiß, was die Psychose auslöst. Ich bin schon froh, wenn ich es nur ein bisschen raus schaffe. Zum Einkaufen oder sonstwas.

Obwohl das auch schwangt bei mir. Manchmal fühle ich mich dann doch irgendwie gut. Bleibt nur die Zurückgezogenheit. So manisch-depressiv halt.