Eure Meinung

Ich habe im letzten halben Jahr auch einige Zeit Escitalopram und Risperidon verschrieben bekommen.
Es hat meine Symptomatik schon verbessert. Leider musste ich beides aufgrund von stärker Müdigkeit absetzen.

Ich höre keine Stimmen. Nur diese Selbstgespräche sind schon ziemlich übel. Da kommt nur wirres Zeug rüber.
Oft weiß ich auch gar nicht, was ich vor 5 Min gesagt habe...manchmal aber doch schon. Und vieles ist auch unter der Gürtellinie.
Risperidon fand ich auch schrecklich und müde macht es auch.
Da du bereits Escitalopram hattest wäre die Umstellung auf die Empfehlung von mir kein größeres Problem und ich höre auch keine Stimmen:
Details der Medikamente-Leitlinie
Dabei wird Aripiprazol eingesetzt statt Risperidon. Das Aripiprazol ist vergleichsweise gut verträglich, kann aber leicht unruhig zu Beginn machen. Es wird bei der Empfehlung später nur noch in Einnahmeintervallein eingenommen und in kleiner Dosierung.
Möglich wird diese reduzierte Einnahme durch Bupropion ein SNDRI Antidepressivum, was Wachheit, Konzentration und kognitiven Symptome verbessert, es tritt beim Absetzen des Antipsychotikums mit diesem Antidepressivum weniger starke Absetzsymptome auf, also man bleibt deutlich länger stabil ohne dem Antipsychotikum solange das Bupropion eingenommen wird. Mit der Zeit lässt diese Wirkung nach, also man muss dann trotzdem wieder selbstständig nach Monaten des Aripiprazol(Antipsychotikum) einnehmen.
Statt Escitalopram(SSRI Antidepressivum) wird Citalopram ergänzend eingesetzt, wobei das an sich fast gleich ist nur das Citalopram glaube ich die Doppelte Dosis ist zur Orientierung. Das Citalopram hat dabei die Aufgabe die Emotionen beim Absetzen des Antipsychotikums zu dämpfen, auch gegen Depressionen in dieser Phase und reduziert Nebenwirkungen des Bupropion's.
Schau dir am besten den Link mal an. Wenn du das Probiern möchtest, müsstest du eben schauen das dir dein Psychiater das verordnet, wobei Aripiprazol kein Problem darstellen sollte, nur das Bupropion ist etwas besonders.
Escitalopram sollte wenn erst später zum Aripiprazol eingenommen werden da beide Wirkstoffe eher unruhig machen, was mit der Wirkung auf den Serotoninrezeptor zu tun hat. Bupropion wirkt auf Noradreanlin und Dopamin und nimmt da eher Unruhe heraus, deswegen kannst du später das Escitalopram leichter ergänzen.

Da übliche Absetzversuche meistens scheitern, kann ich dir das empfehlen. Es wäre wichtig, dass du das Aripiprazol für den Fall der Fälle zuhause hast was auch so relativ schnell ohne viele Nebenwirkungen wirkt, nur wie andere Antipsychotika eben Negativsymptome hinterlässt, die sich in dem Fall mit Bupropion und der Intervalleinahme des Antipsychotikums behandeln lassen.