Freiheit, Gesundheit, Krankheit und (selbst-)Stigma

Ich verstehe dich @NinaSpi . Ein Bier auf der Parkbank sollte kein Problem sein und auch ein Sprung über eine Bank sollte wenn man es sportlich hinbekommt kein Grund sein sich schämen zu müssen. Dieses Spießbürgertum würde mir auch stören und auf dem Geist gehen, selbst wenn es Situationen gibt wo es lächerlich erscheint oder man etwa vor Kindern kein Saufgelage veranstallten sollte. Bei einem Bier sehe ich da kein Problem.

Womöglich bist du da einfach sensibel, nur in so einen Fall sehe ich kein Problem. Wenn du aber auf der Arbeit Angst hast, dass deine Erkrankung oder so auffliegen könnte, dann wäre ich auch vorsichtig, da Gesunde damit teils kaum umgehen können. Wenn wirklich ein Outing bei so einer Erkrankung nötig ist oder die Kollegen Wind bekommen, dann sollte man das mit dem Chef also Vorgesetzten bereden, weil so etwas und dieses Gefühl da einen Fehler zu machen schon real sein kann.
In der Gesellschaft ist es 50:50 , ein Soziologe der früher mitgeschrieben hat, meinte mal das etwa 50% der Bevölkerung gegen Schizophrene sind, also das so halb/halb ist. Man sollte da also aufpassen, wen man von seiner Diagnose etwas sagt.