Freiheit, Gesundheit, Krankheit und (selbst-)Stigma

ich wüsste nicht was was das mit realistisch sein zu tun hat ob man über ne Bank springt oder nicht. Kann man doch machen! Ist körperliche ertüchtigung im freigeben Feld. Zu viel des Guten finde ich das nicht. Wär das n Sportgerät würde das keinen jucken aber so außerhalb der abgesteckten normativen bewegt sich halt kaum einer mehr, auch wenn wenn eigentlich so viel machen kann.Das zu tun hat für mich auch generell nix mit Krankheit oder Gesundheit zu tun. Und ne Maggi, seit meiner Erkrankung mache ich solche allerdings Dinge nicht mehr. Nicht andersrum, kann höchsten sein das ich anders darüber denke weil ich im Wahn gewisse Grenzen überschritten habe die ich als gesunder Mensch nicht überschritten hätte (aber darin aus ganz anderen Gründen). Realistisch war ich auch vorher. Wahrscheinlich sogar mehr. das verspielte ist kein Symptom, es ist eher wieder etwas was wieder aufkommt seid es mir besser geht. Ich war die meiste Zeit meines Leben eine recht unkonventionelle Frohnatur bis sich meine Erkrankung ankündigte. Nur mache ich mir jetzt zu viele Gedanken was andere von mir denken könnten und das hält mich davon ab. Das hat mich früher nicht gejuckt. Meine Freunde waren da ähnlich drauf, alle vermissen diese Zeit irgendwie auch wenn es bei ihnen nicht krankheitsbedingt verschwunden ist. Ich kann natürlich nicht sagen wie viel da mein Alter mit reinspielt. Ein heißblütig wilder Jungspznt bin ich nicht mehr, werd ich wohl auch nicht mehr werden. Aber das freihe ungezwungene unangepasste mindset… das konnte nicht schaden. Auch hat es für mich etwas von ausleben der eigenen Freiheit zu tun, wenn es niemanden schadet, was hält einen davon ab?